Der etwas andere Fragebogen

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Diesen Monat: Dirk Stüdemann (Vorstand EWR AG)

KURZBIO Geboren ist Dirk Stüdemann ungefähr 286 Kilometer von Worms entfernt, genauer gesagt in Hagen/Westfalen. Bereits in jungen Jahren entdeckte der Manager, der seit 1. Juni gemeinsam mit Stephan Wilhem und Udo Beckmann zum Vorstand der EWR AG gehört, seine Leidenschaft für Zahlen. Er selbst bezeichnet sich als „analytischer Zahlenmensch“. Folgerichtig studierte er im Anschluss an eine Ausbildung zum Industriekaufmann Wirtschaftswissenschaften. Seine berufliche Laufbahn begann er 1995 in der Energiebranche, der er bis heute treu ist. Bis 2016 arbeitete er für den RWE Konzern. Zunächst für RWE Energie AG Essen und schließlich für die RWE Deutschland AG, wo er die Bereiche Controlling, Beteiligungen und kaufmännisches Regulierungsmanagement verantwortete. Vor dem Wechsel in den Vorstand der EWR AG war der passionierte Läufer ein Teil des EWR Aufsichtsrats. Der Neu-Wormser freut sich besonders auf die Herausforderung, zukünftig ein Unternehmen führen zu können.

Welches Schulfach mochten Sie am wenigsten?
Musik (weil ich überhaupt nicht singen kann).

Sie sind passionierter Läufer, wie oft kommen Sie zum Laufen und was ist Ihre Zeit/Strecke?
Ich laufe 1 – 2 Mal die Woche so jeweils zwischen 7 und 10 km; daneben fahre ich noch einmal wöchentlich Fahrrad oder spiele Fußball.

Wie würden Sie Ihren Arbeitsstil beschreiben?
Kommunikativ, teamorientiert, offen und fokussiert.

Welches Buch, welchen Film oder welches Theaterstück haben Sie zuletzt gelesen/ gesehen und waren Sie zufrieden?
Zuletzt habe ich „Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Wege zum Glück“ von Rolf Dobelli gelesen. Ich war mit dem Buch sehr zufrieden; es verdeutlicht anhand von sehr unterschiedlichen Beispielen, dass es nicht den einen Weg zum Glück gibt, sondern viele!

Warum haben Sie sich für die Energiebranche als Arbeitgeber entschieden?
Die Energiebranche ist eine der spannendsten Branchen, die es gibt. Es findet schon seit Jahren ein permanenter Wandel statt, in dem viel gestaltet werden kann.

Ihr erster Eindruck von Worms?
Sehr lebendig; ich bin beeindruckt, wie viele Festivitäten auf die Beine gestellt werden! Sehr offen; bisher habe ich nur sehr nette Menschen kennengelernt, die mich mit offenen Armen empfangen haben.

Erkennen Sie Unterschiede in der Mentalität zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinhessen?
Der Unterschied ist gar nicht so groß; die Menschen in Rheinhessen sind vielleicht ein wenig entspannter!

Worin liegt der thematische Schwerpunkt Ihrer Arbeit?
Finanzen, Controlling, Netz und Erneuerbare Energien.

Worin liegt für den Verbraucher der Vorteil der Fusion EWR/e-rp?
Von der neuen EWR AG werden die Kunden weiterhin das hohe Qualitätsniveau im Service und das gute Preis-Leistungsverhältnis erwarten können. Zudem werden wir daran arbeiten, unseren Service noch weiter auszubauen, sowie neue Produkte zu entwickeln.

EWR setzt stark auf E-Mobilität. Wie sollte Ihrer Meinung nach der Verkehr der Zukunft organisiert sein?
Wir setzen in Deutschland seit über 100 Jahren auf Verbrennungsmotoren und Individualverkehr, aber unser Mobilitätsverhalten wird sich ändern. Ich glaube an einen Mix von besser ausgebautem und preislich attraktiverem ÖPNV, Carsharingmodellen, Konzepten zu Sammelfahrten, Gruppentaxen oder sonstigen Ideen. Am Ende der Entwicklung wird nicht mehr jeder ein eigenes Auto haben, sondern nur noch eins bestellen, buchen…, wenn er es tatsächlich benötigt. Dies wird eklektisch angetrieben sein und autonom fahren.