Schicksalsmonat März

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Wormatia steht vor schweren Hürden in den nächsten vier Wochen

Langweilig wird es im März ganz gewiss nicht für die Fans des VfR Wormatia Worms. In der Liga warten die drei Spitzenteams der Regionalliga Südwest und im Halbfinale des Verbandspokals muss beim FC Bienwald-Kandel gewonnen werden, um in das „Finale dehääm“ einzuziehen.

Der Start verlief nach der Winterpause noch recht holprig bei der Wormatia. Einer 2:4-Niederlage bei Astoria Walldorf folgte ein 1:0-Heimsieg gegen TUS Koblenz. Wirklich überzeugend war die Leistung des VfR in beiden Begegnungen nicht, aber die drei Punkte gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf waren eminent wichtig. Die folgende Auswärtspartie bei Eintracht Stadtallendorf fiel den Witterungsbedingungen zum Opfer. Bedingt durch ein Spiel Rückstand ist der Abstand zu den Abstiegsrängen etwas geschrumpft, weshalb die Mannschaft von Steven Jones im März voll da sein muss, um die schweren Partien gegen die drei Spitzenteams der Liga, gegen Waldhof Mannheim (mit Ex-Trainer Bernhard Trares), bei Tabellenführer 1. FC Saarbrücken und auf dem Bieberer Berg bei Kickers Offenbach, einigermaßen schadlos zu überstehen. Das Heimspiel am 05. März um 20.15 Uhr gegen den Nachbarn SV Waldhof Mannheim wird ebenso live im Free-TV bei SPORT 1 übertragen, wie drei Wochen später das Auswärtsspiel am 25. März um 13 Uhr bei Kickers Offenbach. Jeder Punktgewinn in den Spielen gegen die Aufstiegsaspiranten wäre so etwas wie ein zusätzlicher Bonus, die entscheidenden Punkte sollten jedoch in den Heimspielen gegen VfB Stuttgart II. oder gegen den TSV Schott Mainz gesammelt werden. Gegen beide Teams gelang der Wormatia in der Hinrunde ein Dreier. Zwischen den Spielen gegen den VfB und bei Kickers Offenbach liegt mal eben das wichtigste Spiel des Jahres für den Verein. Am Mittwoch, den 21. März, steht das Halbfinale beim Verbandsligisten FC Bienwald-Kandel auf dem Plan. Alles andere als ein Erreichen des Pokalfinales, das am 21. Mai im Wormatia- Stadion ausgetragen wird, wäre eine herbe Enttäuschung. Da trifft es sich gut, dass Torjäger Thomas Gösweiner derzeit zu einer Art Lebensversicherung für den Verein wird, denn in den ersten beiden Spielen nach der Winterpause gelangen ihm schon wieder zwei Treff er. Insgesamt erzielte er in der Liga bereits zehn Tore, bei gerade einmal 18 Einsätzen (1252 Minuten) ist das eine Topbilanz. Sein Vorgänger Florian Treske wurde dagegen bei einem Spitzenklub wie dem OFC in 24 Spielen (1786 Minuten) nur neun Mal im gegnerischen Tor fündig. Wer auch immer über die Transferpolitik des Vereins gemeckert hat, muss im Fall Gösweiner Abbitte leisten. Der Österreicher ist mehr als nur adäquater Treske-Ersatz. Zusammen mit verlässlichen Stützen wie Torhüter Steve Kroll, Kapitän Patrick Auracher, „Tanne“ Kizilyar, Freistoßspezialist Benjamin Maas, Ricky Pinheiro oder Gösweiners Sturmpartner Daisuke Ando sollte der Einzug ins Pokalfinale gelingen. Und dann wäre man nur noch einen Schritt vom DFB-Pokal entfernt. Auf geht’s Wormser, kämpfen und siegen!