Schwitzig bunt

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Wasserturmstraßenfest 2014

09. Juli 2014
Wasserturmstraße in Worms

Am Samstag, den 19.07.14 war es wieder so weit: das alljährliche Wasserturmstraßenfest legte auch in diesem Jahr wieder das Teilstück zwischen Seidenbender- und Dirolfstraße zum Feste lahm.

Bereits am Mittag glich der Straßenabschnitt einem bunt schwitzenden Treiben – den schwül-heißen Temperaturen zum Trotze tummelten sich Anwohner und Fans des Wasserturmstraßenfestes bereits ab 14 Uhr zum beliebten Kinderflohmarkt. Essens- sowie Getränkeständchen säumten mit den am Straßenrand bepflanzten Bäumen die sonst beparkte Straße: von Kaffee und Kuchen, Bratwürsten und Grillsteaks bis hin zu Pasta (inklusive legendärem Pesto von Albert). Cocktails, Säfte und Limonaden wurden neben obligatorischem Bier und Wein gereicht. Allerdings musste man Geduld mitbringen – so bildeten sich an den beiden einzigen Ständen für Wein und Bier, und dies floss mit Sicherheit reichlich an diesem Tag, lange Schlangen. Und der Abend stand noch aus: hatten am Mittag Musiker wie „Halunkenmusik“ (swingende Schlager), „Müller“ (super Ein-Mann-Cover), „New Deli Brothers“ (Akustik-Rock) und altbekannten „Wild Horses“ für Stimmung gesorgt, ging das breitgefächerte Bühnenprogramm mit „Steger 5“ (fünfstimmige Coverkombo) „Assassins of the West“ (Dark Rock) und „Tony Love & The Pretender“ (camp fire rock) voller Zustimmung weiter. Bis spät in die Nacht wurde geplaudert, getanzt und getrunken! Wieder einmal ein schöner Tag inmitten familiärer Atmosphäre!
Wie in den Vorjahren wird auch in diesem Jahr der Erlös einem gemeinnützigen Zweck zugute kommen: der Verein zur Förderung der ambulanten Palliativversorgung Rheinhessen/ Pfalz e.V.

FAZIT: Ein rundherum gelungenes Fest, auf das wir uns schon wieder im nächsten Jahr freuen! Das Einzigeste was vielleicht zu bemängeln ist, war die spärliche Bewerbung des Wasserturmstraßenfestes. Zwar wurde so gut wie jeder Baum in der Straße mit knalligen Ankündigungen versehen, jedoch hätten sicherlich noch mehr Wormser den Weg dorthin finden wollen.

Christine Ziegler