Termine Fußball WM in Russland 2018

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Projekt: Titelverteidigung

Fußball-WM in Russland vom 14. Juni bis 15. Juli 2018

Ab 14. Juni findet in Russland die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 statt. Und weil gegen „König Fußball“ nur schwer anzukommen ist, passiert kulturell in diesen vier Wochen relativ wenig. Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der WM einen Titel zu verteidigen und gehört erneut zu den Turnierfavoriten.

Beim letzten großen Turnier, der Europameisterschaft 2016 in Frankreich, konnte die deutsche Nationalmannschaft über weite Strecken nicht so wirklich überzeugen und schied im Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich aus. 2017 holte man dann beim Confed-Cup, der Generalprobe für die WM, mit einer B-Elf überraschend den Turniersieg. Bei der WM in Russland gilt es, den Titel aus dem Jahr 2014 zu verteidigen. Bereits in den Qualifikationsspielen hat Deutschland eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass auch diesmal der Titel nur über Jogis Jungs führt. Mit einer optimalen Ausbeute von 30 Punkten aus zehn Spielen und einem überragenden Torverhältnis von 43:4 hat sich Deutschland für die WM in Russland qualifiziert. dort trifft man in der Gruppe F auf Mexiko, Schweden und Südkorea. Auf dem Papier sieht das nach einer lösbaren Aufgabe aus, allerdings haben sich auch Mexiko und Südkorea souverän für die Endrunde qualifiziert. Schweden hat sich in den Playoffs sensationell gegen Italien durchgesetzt. Somit fahren wir also nicht nur ohne Holland zur WM, sondern ebenso ohne die große Fußballnation Italien. Die Squadra Azzurra ist erstmals seit 60 Jahren nicht bei einer WM dabei. Weitere prominenente Nationen, die in der Qualifikation scheiterten, sind u.a. die USA, Türkei, Österreich, Tschechien, Griechenland, Ghana oder Chile. Dagegen befinden sich in dem 32 Teams umfassenden Teilnehmerfeld Exoten wie Island, Ägypten, Iran, Senegal oder Panama, das sich zum ersten Mal für eine WM qualifiziert hat. Zu den Turnierfavoriten zählen Titelverteidiger Deutschland, Europameister Portugal, Spanien, Frankreich, Argentinien und Brasilien. Deutschland spielt in Gruppe F und bekäme es bei einem Weiterkommen im Achtelfinale mit einem Gegner der Gruppe E (Brasilien, Schweiz, Costa Rica, Serbien) zu tun. Falls einer der beiden Favoriten nicht den Gruppensieg erreicht, könnte es bereits im Achtelfinale zu einem erneuten Zusammentreffen „Deutschland gegen Brasilien“ kommen. Mitte Mai hat Bundestrainer Löw seinen vorläufigen Kader nominiert. Von den aktuell 27 Akteuren, die ins Trainingslager nach Südtirol gereist sind, werden noch vier Spieler gestrichen. Den Löwenanteil bilden sieben Spieler von Bayern München, drei von Bayer Leverkusen sowie je zwei Akteure von Manchester City und Paris Saintgerman. Dazu kommen acht Spieler von diversen Bundesligisten sowie weitere fünf Spieler, die bei ausländischen Klubs unter Vertrag stehen. Wer beim ersten Spiel der deutschen Mannschaft am 17. Juni in der Startelf steht, hängt in erster Linie von dem aktuellen Fitnesszustand der jeweiligen Spieler ab. Sollte das deutsche Team von Verletzungen verschont bleiben, dürfte folgende Elf im ersten Gruppenspiel auflaufen: Neuer (ter Stegen) – Hector, Hummels, Boateng, Kimmich – Kroos, Khedira – Reus, Özil, Müller – Werner

Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft in der Vorrunde:

17. Juni 2018 um 17.00 Uhr:
Deutschland gegen Mexiko (Luzhniki-Stadion in Moskau)

23. Juni 2018 um 20.00 Uhr:
Deutschland gegen Schweden (Fisht-Stadion in Sotschi)

27. Juni 2018 um 16.00 Uhr:
Deutschland gegen Südkorea (Kasan-Arena in Kasan)

*Alle Zeitangaben nach mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ)

Der vorläufige Kader der deutschen Nationalmannschaft:

Tor:
Rückennummer 1: Manuel Neuer (Bayern München)
Rückennummer 12: Bernd Leno (Bayer Leverkusen)
Rückennummer 22: Marc-André ter Stegen (FC Barcelona)
Rückennummer 27: Kevin Trapp (Paris St. Germain)

Abwehr:
(Rückennummer 2) Marvin Plattenhardt (Hertha BSC Berlin), (3) Jonas Hector (1. FC Köln), (4) Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), (5) Mats Hummels (Bayern München), (16) Antonio Rüdiger (FC Chelsea London), (17) Jerome Boateng (Bayern München), (18) Joshua Kimmich (Bayern München), (24) Jonathan Tah (Bayer Leverkusen), (26) Niklas Süle (Bayern München)

Mittelfeld:
(Rückennummer 6) Sami Khedira (Juventus Turin), (7) Julian Draxler (Paris St. Germain), (8) Toni Kroos (Real Madrid), (10) Mesut Özil (Arsenal London), (11) Marco Reus (Borussia Dortmund), (13) Thomas Müller (Bayern München), (14) Leon Goretzka (Schalke 04), (15) Sebastian Rudy (Bayern München), (19) Leroy Sané (Manchester City), (20) Julian Brandt (Bayer Leverkusen), (21) Ilkay Gündogan (Manchester City)

Angriff:
(9) Timo Werner (RB Leipzig), (23) Mario Gomez (VfB Stuttgart), (25) Nils Petersen (SC Freiburg)