Ein Signal der Mitmenschlichkeit: Über 3.800 Euro für Rettungswagen beim Benefiz-Hoffest erzielt
Eine Pressemitteilung der CDU Worms:

Scheckübergabe in Pfeddersheim: Ein starkes Netzwerk aus regionalen Unterstützern und dem Weingut Goldschmidt ermöglichte die Rekordspende zugunsten der Ukrainehilfe Worms. Im Bild (v. l. n. r.): Oleg Vynarchyk, Roman Dagomerezkij, Maxim Juschak, Elke Goldschmidt, Uli Goldschmidt, Oliver Juschak und Gerold Senn. (Foto: privat | Elke Goldschmidt)
Das neue Jahr begann im Weingut Goldschmidt in Pfeddersheim mit einem beeindruckenden Zeichen der Solidarität. Mehrere hundert Gäste folgten der Einladung zum Benefiz-Hoffest am ersten Samstag im Jahr, um die Arbeit der Ukrainehilfe Worms e.V. zu unterstützen. Das Ergebnis des Abends ist überwältigend: Ein Gesamterlös von exakt 3.836,69 Euro wurde nun offiziell an den Verein übergeben.
Gemeinsam für ein lebensrettendes Ziel
Dass eine solch beachtliche Summe zusammenkam, ist der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher lokaler Partner zu verdanken. Neben dem Gastgeber trugen engagierte Unterstützer wie Gerold Senn, die Fahrschule Goldbach (Christian Keller), Detlef Kettner (Geschirrmobile), LLT Licht und Ton, dawn concepts (Mathias Renkenberger), der Hofladen Morgentau (Karin Lenzen) sowie der Pedderschmer Marktverein maßgeblich zum Erfolg bei. Durch dieses Zusammenspiel war es möglich, den gesamten Umsatz der Veranstaltung zu spenden. Die Gelder fließen in ein konkretes Projekt: Die Beschaffung eines gebrauchten, geländegängigen Rettungswagens, der nach seiner Überführung in der Ukraine Leben retten soll.
Regionale Verbundenheit trifft internationale Solidarität
Bei winterlichen Temperaturen, aber herzlicher Atmosphäre genossen die Besucher außer dem Glühwein hausgemachte Kartoffelpuffer, Bratwürste und die prämierten Weine des Gutes. Das Programm bot zudem kulturelle Brücken: Während das ukrainische Chor-Ensemble „Kalyna“ mit traditionellen Klängen berührte, sorgte Schmitt’s Hausband für die passende regionale Note, auch sie spielten unentgeltlich.
Ein Symbol der Hoffnung aus Stahl
Ein besonderer Moment war die persönliche Scheckübergabe zwischen Winzer Uli Goldschmidt und Maxim Juschak, dem Vorsitzenden der Ukrainehilfe Worms. Juschak bedankte sich mit einem außergewöhnlichen Geschenk: Er überreichte eine kunstvoll gefertigte Schwalbe. Für viele Ukrainer steht dieses Tier als Symbol für Hoffnung, Wiederaufbau und den unzerstörbaren Geist ihres Landes. Das Besondere an diesem Geschenk: Die Schwalbe wurde aus dem Stahl einer zerstörten russischen Drohne gefertigt. Ein Objekt, das einst Zerstörung bringen sollte, wurde so zu einem Zeichen der Hoffnung auf Rückkehr.
Beeindruckendes Miteinander
Für Uli Goldschmidt war die Veranstaltung weit mehr als eine reine Spendensammlung: „Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie sich die Menschen der Ukrainehilfe bei der Benefizveranstaltung eingebracht und integriert haben“, resümiert er. Dieses Miteinander von Helfern, Partnern und Gästen habe den Abend zu einem besonderen Erlebnis der Menschlichkeit gemacht. Die Ukrainehilfe Worms e.V. bedankt sich bei allen Pfeddersheimer Bürgern und Unterstützern, die diesen wichtigen Beitrag zur Rettung von Menschenleben ermöglicht haben.



