Klinikum und Stadtbibliothek Worms erhalten testamentarische Spende
Eine Pressemitteilung der Stadt Worms:

(V.l.n.r.) Daniel Herke, Geschäftsführer des Klinikums, Cordula Schönung, Leiterin der Stadtbibliothek und Sozial- und Bildungsdezernent Waldemar Herder danken für die Spende von Christian und Patricia Mangelsdorff.
© Stadt Worms / Kommunikation und Marketing
Klinikum und Stadtbibliothek Worms erhalten großzügige testamentarische Zuwendungen in Höhe von 5.000 bzw. 10.000 Euro. Der verstorbene Spender Christian Mangelsdorff – ein langjähriger und treuer Nutzer der Bibliothek – hat verfügt, dass die Spende im eigenen Namen sowie im Namen seiner vor Jahren verstorbenen Ehefrau, Patricia Mangelsdorff, erfolgen soll.
Die Brüder von Christian Mangelsdorff beschreiben ihn als einen Menschen, der „das Leben, das Lachen und die Musik geliebt hat“ und dem der Zugang zu Kultur sowie Bildung wichtig war. „Christian und Patricia hatten in der Stadtbibliothek einen Ort gefunden, an dem sich wohlgefühlt und inspiriert gefühlt haben“, erklären Johann, Niklas und Lukas Mangelsdorff. „Es war den beiden ein Anliegen, etwas zurückzugeben und die Stadtbibliothek in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Wir freuen uns sehr, dass ihr Wunsch nun Wirklichkeit wird.“
„Wir möchten uns herzlich bei der Familie Mangelsdorff für die großzügige Spende bedanken und der Familie nochmals unser Beileid zum Verlust von Christian Mangelsdorff aussprechen“, betont Bibliotheksleiterin Cordula Schönung. „Die Spende werden wir zur weiteren Umsetzung unseres Bibliothekskonzeptes ‘Die Stadtbibliothek, mein Lieblingsort in Worms‘ einsetzen.“
Auch das Klinikum Worms erhält eine Spende in Höhe von 5.000 Euro. „Wir sind der Familie Mangelsdorff für diese großzügige Unterstützung sehr dankbar. Solche Zuwendungen sind ein besonderer Vertrauensbeweis und eine wertvolle Anerkennung unserer Arbeit“, erklärt Klinikum-Geschäftsführer Daniel Herke. Christian Mangelsdorff wurde auf der Palliativstation des Klinikums bis zuletzt einfühlsam begleitet und medizinisch umsorgt. Aus Dankbarkeit für diese Betreuung entschieden sich seine Hinterbliebenen dazu auch das Klinikum im Rahmen eines Nachlasses zu berücksichtigen. „Wir werden dem Wunsch der Familie nachkommen und die Mittel dort einsetzten, wo sie aktuell am dringendsten benötigt werden. So können wir auf unserer Palliativstation gezielt Anschaffungen umsetzen, die den Alltag unserer Patienten sowie ihrer Angehörigen erleichtern“, so Herke weiter.
Bildungs- und Sozialdezernent Waldemar Herder hebt den besonderen Wert dieser Spende hervor: „Diese Zuwendung ist ein beeindruckendes Zeichen des Vertrauens in die Arbeit unseres Klinikums und unserer Stadtbibliothek. Sie zeigt, welche Bedeutung beide Einrichtungen für die Menschen unserer Stadt haben. Wir sind dankbar für diese Unterstützung, die es uns ermöglicht, das Bibliothekskonzept weiter voranzubringen und die Stadtbibliothek als lebendigen, offenen Ort für alle zu stärken. Für das Klinikum bedeutet die Spende eine Stärkung für ihre Arbeit als eigenständiger kommunaler Gesundheitsversorger. Als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung setzt es sich täglich für die bestmögliche medizinische Versorgung ein. Zusätzliche Mittel ermöglichen darüber hinaus wichtige Projekte wie moderne medizinische Ausstattung oder eine patientenfreundliche Gestaltung des Aufenthalts umzusetzen.“




