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Meilenstein für die regionale Sportlandschaft: Förderbescheid für Paternusbad-Sanierung überreicht

Eine Pressemitteilung der Freizeitbetriebe Worms:

Symbolische Übergabe des Förderbescheides inmitten von Gästen aus Politik und Gesellschaft: Innenminister Michael Ebling überreicht Stephan von Borzyskowski, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH (Bildmitte) den Förderbescheid über 2 Millionen Euro für die weitere Sanierung der Anlage. Foto: Freizeitbetriebe Worms GmbH, Nina Hochstrasse

Gute Nachrichten für die Sport- und Freizeitlandschaft in Worms-Pfeddersheim: Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Sanierung des Paternusbades mit 2 Millionen Euro Fördermitteln. Oberbürgermeister Adolf Kessel sprach von einem wichtigen Schritt für die Zukunft des Bades: Die Förderung ist ein entscheidender Durchbruch für eine moderne und zukunftsfähige Sport- und Freizeitlandschaft in unserer Stadt. In seiner Rede betonte Innenminister Michael Ebling die gesellschaftliche Bedeutung von Schwimmbädern – insbesondere für Kinder und Jugendliche. „Menschen sollen schwimmen lernen – das ist ein Auftrag, den wir haben. Neben Lesen, Schreiben und Rechnen gehört auch die Fähigkeit, sich im Wasser sicher zu bewegen, zu den grundlegenden Kompetenzen“, sagte er. Schwimmen sei ein Sport für alle Generationen und ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich würdigte er das Engagement der Stadt Worms: „Es ist keine leichte Aufgabe für Städte, solche Investitionen zu stemmen – mit Infrastruktur, Technik und Personal. Umso anerkennenswerter ist es, dass sich die Stadt Worms hier so konsequent für seine Bürgerinnen und Bürger einsetzt.

Mit der Übergabe des Förderbescheids tritt die Sanierung des Paternusbades nun in ihre entscheidende Phase. Die Maßnahme zeigt die Bedeutung des Bades für die kommunale Daseinsvorsorge – insbesondere für die Schwimmfähigkeit von Kindern, etwa im Rahmen von Schul- und Kita-Angeboten.

Mit der Förderung kann nun der zweite Bauabschnitt der Sanierung vollständig umgesetzt werden, erklärte Sportdezernent Timo Horst. „Wir haben die notwendige Förderquote von 60 Prozent erreicht – jetzt können wir die nächsten Schritte gehen“, sagte er. Als Nächstes stünden die Ausschreibungen für die neue Technik an, anschließend die Sanierung des Beckens.

Dabei gehe es nicht nur um Sport oder Freizeit, sondern auch um Sicherheit. „Schwimmfähigkeit ist nicht nur eine Kulturtechnik, sondern im Zweifel auch eine Frage des Überlebens. Wir leben hier an einem großen Fluss – deshalb ist es unser zentrales Anliegen, dass alle Kinder in unserer Stadt die Chance haben, schwimmen zu lernen“, unterstrich Horst.

Die Bauarbeiten am Schwimmbad laufen bereits seit einiger Zeit in mehreren Abschnitten. Kaum war der Sommerbetrieb in 2025 – noch im Interimsbetrieb – beendet, begannen die Planungen für die nächste Bauphase. Bereits im Spätsommer des vergangenen Jahres starteten die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt. Ein zentraler Bestandteil der Arbeiten ist die Modernisierung der Schwimmbadtechnik, die künftig energieeffizienter und nachhaltiger arbeiten soll. Außerdem entstehen auf der Badeplatte ein neues Schwimmerbecken, eine Wasserrutsche mit separatem Auffangbecken sowie ein Planschbereich für Kleinkinder.

Während der Bauphase bleibt das Schwimmbad geschlossen.  Die Wiedereröffnung ist für die Freibadsaison 2028 geplant. Dann soll das Bad als modernes, energieeffizientes und barrierefreies Sport- und Familienbad den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen.

Für Stadtentwicklungsdezernenten Timo Horst ist der Tag deshalb ein wichtiger Etappenschritt: „Wenn alle an einem Strang ziehen, erreicht ein Projekt eine entscheidende Phase. Mit der Landesförderung setzen wir heute einen großen Meilenstein – und freuen uns, dass wir nun loslegen können.“

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