Worms nimmt am Leuchtturmprojekt „Pathways2Resilience“ der EU-Mission zur Anpassung an den Klimawandel teil

Eine Pressemitteilung der Stadt Worms:

Das 2023 gestartete Programm bindet nun insgesamt 100 lokale und regionale Behörden ein, die insgesamt über 100 Millionen Menschen vertreten. Es soll durch Austausch und in einer Reihe von Schulungen dabei helfen, Maßnahmen zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels durch bewährte Resilienz-Planungsansätze verbessern.

„Herzlichen Glückwunsch an alle Regionen, die in der zweiten Pathways2Resilience-Kohorte ausgewählt wurden“, sagte Elina Bardram, Missionsmanagerin Anpassung bei der Europäischen Kommission. „Als Leuchtturm-Initiative hilft Pathways2Resilience der EU-Mission bei der Umsetzung ihrer Ziele und stärkt gemeinsam mit gezielter Unterstützung und Peer-Learning die regionale Klimaresilienz.“

Die nun zusätzlich ausgewählten Regionen, zu denen auch Worms gehört, sind Heimat von rund 55 Millionen Menschen. Sie identifizierten Küsten- und Flussüberschwemmungen (43 %), Hitzeextreme (36 %) und Dürre (21 %) als ihre größten Klimarisiken, die Infrastruktur, öffentliche Sicherheit und den Kulturbereich betreffen.

Stephanie Lohr, Bürgermeisterin und Klimaschutzdezernentin der Stadt Worms, freut sich über die Teilnahme am Projekt: „Die Auswahl für Pathways2Resilience ist eine wichtige Anerkennung der langjährigen Arbeit der Stadt Worms im Bereich der Klimaanpassung. Als Stadt in einer der wärmsten Regionen Deutschlands werden wir die Unterstützung nutzen, um unsere Klimaresilienz weiter zu stärken, indem wir Klimaanpassung, Hitze- und Wasserstrategien enger miteinander verzahnen und gemeinsam mit anderen europäischen Städten voneinander lernen. Auf diese Weise tun wir nicht nur etwas für das Klima, sondern setzen weiter unsere Innenstadtstrategie um, indem wir die Aufenthaltsqualität hier deutlich verbessern.“

Die neu ausgewählten Regionen schließen sich den 38 Regionen an, die das Programm im Oktober 2024 gestartet haben, und profitieren von wertvoller Unterstützung durch Gleichgesinnte und den Erfahrungsaustausch. Jede Region erhält Zuschüsse im Umfang von 210.000 Euro sowie Zugang zu maßgeschneiderten Werkzeugen und Beratung, interaktivem Peer-Learning, Mentoring und fachlicher Begleitung. Die zweite Runde hat 18 Monate Zeit, eine robuste Strategie zur Klimaresilienz sowie einen Aktions- und Investitionsplan zu entwickeln. Sie markiert die finale Zuweisung der EU-geförderten 21-Millionen-Euro-Kaskadenfinanzierung des Projekts.

Am 11. Februar werden sich Vertreterinnen und Vertreter dieser 100 Regionen zum Pathways2Resilience-Gipfel in Budapest versammeln – eine Stadt, die bereits von Überschwemmungen und Hitzewellen betroffen ist, aber für ihre innovativen Klimaresilienz-Bemühungen bekannt ist. Der Gipfel wird die Erfolge der ersten Runde würdigen, während das Zepter an die zweite Kohorte weitergegeben wird, damit sie die Mission von Pathways2 Resilience fortsetzen und ausbauen kann: die regionale Anpassung zu beschleunigen, während sich Europa schneller als andere Kontinente erwärmt.

„Mit nun 100 Regionen an Bord schafft Pathways2Resilience ein starkes Netzwerk lokaler Gemeinschaften, die sich dem Klimaanpassungsthema verpflichtet haben“, sagte Thomas Koetz, Senior Advisor for Climate Resilient Regions bei Climate KIC und Koordinator des Pathways2Resilience-Programms. „Diese zweite Kohorte bringt frische Energie und vielfältige Perspektiven und hilft uns, die Resilienzreise Europas voranzutreiben, während die Klimawirkungen zunehmen. Als Programmkoordinator ist Climate KIC stolz darauf, wie weit wir gekommen sind – von Ambition zu umsetzbaren Plänen, die Menschen, Volkswirtschaften und Ökosysteme schützen.“

 

Hintergrund

Pathways2Resilience ist ein Leuchtturmprojekt der EU-Mission zur Anpassung an den Klimawandel. EU-Missionen sind neuartige Instrumente, die darauf abzielen, die Umsetzung des Green Deal der EU in fünf Bereichen zu beschleunigen, einschließlich der Klima-Anpassung. Weitere Informationen sind unter www.pathways2resilience.eu verfügbar.