Clubbeats, Boogie und viel Atmosphäre
Ein Blick zurück auf das Sommerfest des Hochstift Hospiz
20. August 202: Ein Sommerfest veranstaltet von einem Förderverein, da sollte natürlich klar sein, dass es nicht nur um das ausgelassene Feiern geht, sondern auch darum, etwas Gutes zu tun. Nämlich Geld dort zu lassen, damit der Verein letztlich für seine Patienten gute Dinge tun kann.
Eingeladen hatte der Förderverein Ökumenisches Hospiz e.V. in die Elefantenhöfe am Weckerlingplatz. Während kühle Getränke und warme Speisen vom Team des Bistrolokals Valx kredenzt wurden, kamen die heißen Beats von den Turntables, bedient von den regional bekannten DJs Schimanski und Engert. Die sorgten mit lässigen Club Sounds am frühen Abend für eine entspannte After Work Party Atmosphäre. Damit die Stimmung allerdings nicht allzu entspannt geriet, feierte zwischendurch Tanzlehrer Ralf Hoh von Ralfs Tanzgalerie eine kleine Boogie Woogie Party. Mitgebracht hatte er mehrere Pärchen aus dem Umfeld seiner Boogie Woogie Kurse sowie seine Mitarbeiterin Wera Wagner. Zusammen gewährte man den Sommerfestgästen einen Einblick in die Kunst der schwingenden Hüften, gepaart mit flotter Sohle, getragen von glücklichen Gesichtern.
Die Gäste hingegen beließen es bei inspirierten Blicken und spendeten ordentlich Applaus für derart viel Akrobatik. Gastgeberin Dr. Ulrike Löffler, Vorsitzende des Vereins, zeigte sich dankbar für die tänzerischer Begeisterung und lenkte danach elegant über zu einer Versteigerung zu Gunsten des Hospiz. Angeboten wurden mehrere Weinpakete, die von dem Abenheimer Weingut Dr. Andreas Schreiber zu Verfügung gestellt wurden. Die wechselten am Ende des Abends dank erfolgreicher Versteigerung den Besitzer und bescherten dem Verein, der alle Erlöse des Abends vollständig dem Hochstift Hospiz zukommen lässt, zusätzliche dringend benötigte Einnahmen, denn nicht alles, was im Hospiz benötigt wird, kann über öffentliche Gelder gegenfinanziert werden.
Fazit: Was gibt es Schöneres im Sommer, als mit einem gut gekühlten Gläschchen Wein an einem historischen Ort Gutes zu tun? Ganz klar, mit einem ersteigerten Weinpaket nach Hause zu gehen, wie es unser Redakteur getan hat. Denn so kann er auch weiterhin den Genuss des Guten auf der Terrasse schmecken.
Text: Dennis Dirigo Foto: Andreas Stumpf