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SPD-Landtagsabgeordneter Dirk Beyer besucht Alisa-Zentrum

Eine Pressemitteilung des MdL Dirk Beyer:

Geschäftsführerin Trixi Kuklinski und MdL Dirk Beyer im gut ausgestatteten Turnraum des Alisa-Zentrum. Foto: Büro Dirk Beyer/Patricia Sonek

 

Der Landtagsabgeordnete Dirk Beyer hat das Alisa-Zentrum im Wormser Nordend besucht, um sich ein aktuelles Bild von den Angeboten der Einrichtung sowie den besonderen Herausforderungen der Kinder- und Familienarbeit im Brennpunktgebiet zu machen. Vor Ort traf er die Geschäftsführerin Trixi Kuklinski, die das Zentrum seit ein paar Monaten leitet und den Ausbau der niedrigschwelligen Bildungs- und Betreuungsangebote weiter vorantreiben möchte.

Im Mittelpunkt des rund einstündigen Gesprächs standen die Rahmenbedingungen der Kinderbetreuung im Nordend, die Bedürfnisse der Familien sowie die Bedeutung verlässlicher Strukturen für Kinder, die unter erschwerten sozialen Bedingungen aufwachsen. Kuklinski stellte dem Abgeordneten die vielfältigen Projekte des Alisa-Zentrums vor – von der Hausaufgabenhilfe und Elternberatung über offene Freizeitangebote bis hin zu gezielten Förderprogrammen für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf.

„Viele unserer Familien stehen unter enormem Druck“, erläuterte Kuklinski. „Sie brauchen langfristige Sicherheit durch qualifiziertes Personal und Partner, die verstehen, dass Chancengerechtigkeit vor Ort beginnt.“ Besonders hob sie die wachsende Nachfrage nach verlässlicher Betreuung, kultursensibler Familienarbeit und sozialpädagogischer Begleitung hervor.

Für das aktuelle Jahr plant das Alisa-Team, deutlich stärker auf Jugendliche zuzugehen. Geplant sind unter anderem alltagsnahe Angebote wie Kochkurse und Selbstverteidigungstrainings. „Wir möchten junge Menschen dabei unterstützen, Neues auszuprobieren und Selbstvertrauen zu entwickeln“, sagt Kuklinski. „Dafür holen wir auch die Schülerinnen und Schüler der Ilse-Lang-Schule mit ins Boot – ihre Perspektive ist uns wichtig.“

Parallel entsteht ein neues Elterncafé. Die Idee dahinter: niedrigschwellige Begegnungen schaffen und Sprachbarrieren abbauen. „Über den Austausch mit den Eltern erreichen wir auch die Kinder“, erklärt Kuklinski. „Viele Familien wünschen sich Unterstützung, trauen sich aber nicht immer, aktiv auf uns zuzugehen. Das Café soll ein Ort sein, an dem Gespräche leichtfallen.“

Dirk Beyer zeigte sich beeindruckt vom Engagement des Teams und den lebendigen Eindrücken aus dem Alltag der Einrichtung. „Das Alisa-Zentrum leistet einen unverzichtbaren Beitrag für den sozialen Zusammenhalt im Nordend“, betonte Beyer. „Gerade Kinder aus strukturell benachteiligten Quartieren brauchen Orte, die ihnen Stabilität, Förderung und Zuversicht geben. Ich werde die angesprochenen Anliegen mit nach Mainz nehmen und mich für verbesserte Rahmenbedingungen starkmachen.“

Zum Abschluss des Besuchs tauschten sich beide Seiten über Möglichkeiten der noch engeren Vernetzung aus. Kuklinski und Beyer vereinbarten, den Dialog fortzuführen und gemeinsame Handlungsoptionen zur Stärkung der Kinder- und Familienarbeit im Stadtteil auszuloten.