Neues Kapitel für das städtische Rikscha-Angebot

Eine Pressemitteilung der Stadt Worms:

Die städtische Fachstelle für Senioren und Inklusion baut ihr Rikscha-Angebot weiter aus und setzt damit ein starkes Zeichen gegen Einsamkeit sowie für mehr gesellschaftliche Teilhabe.

Ab sofort steht den ehrenamtlichen Rikscha-Pilotinnen und -Piloten ein barrierefreier, geschützter und jederzeit zugänglicher Parkplatz im Parkhaus am Dom zur Verfügung. Bislang war die Rikscha im Fahrradkeller des Rathauses untergebracht und daher nur eingeschränkt nutzbar. Durch den neuen Standort können Fahrten unabhängig von Öffnungszeiten angeboten werden – auch am Wochenende und in den Abendstunden, wenn viele Menschen von Einsamkeit betroffen sind. So entstehen zusätzliche Möglichkeiten für Begegnung und gemeinsames Erleben.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Anschaffung einer zweiten Rikscha, ermöglicht durch die Unterstützung der Theodor Springmann Stiftung. Entsprechend ihrer Satzung richtet sich dieses erweiterte Angebot insbesondere an Palliativpatientinnen und -patienten sowie deren Angehörige. Für sie eröffnen die Fahrten wertvolle Momente der Entlastung, kleine Auszeiten im Alltag und gemeinsame Erlebnisse in herausfordernden Lebenssituationen. Die Ehrenamtlichen bringen dabei nicht nur Zeit, sondern auch Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr für Gespräche mit.

Darüber hinaus fördert die Stiftung Qualifizierungsangebote für die Ehrenamtlichen, welche sowohl die Qualität als auch die langfristige Nachhaltigkeit des Projekts stärken.

„Mit dem neuen Rikscha-Stellplatz und der zweiten Rikscha beginnt für uns ein ganz besonderes Kapitel: eines voller Bewegung, Begegnung und Lebensfreude. Wir können unser Angebot deutlich ausweiten und noch mehr Menschen erreichen, insbesondere diejenigen, die sich häufig allein fühlen“, betont Sabine Steffens, Leiterin der städtischen Fachstelle für Senioren und Inklusion.

Das Rikscha-Projekt lebt vom Engagement der Ehrenamtlichen. Interessierte, die sich als Rikscha-Pilotin oder -Pilot einbringen möchten, sind herzlich willkommen. Eine entsprechende Schulung wird angeboten.

Mit diesen Entwicklungen wird das Rikscha-Angebot zu einem noch stärkeren Baustein für ein lebendiges Miteinander – ein Angebot, das Menschen verbindet und die Welt ein kleines Stück fröhlicher macht.

 

 

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Einweihung des neuen Parkplatzes der beiden städtischen Rikschas.

© Stadt Worms / Kommunikation und Marketing