Neuer Vorstand des DEHOGA-Kreisverbands Alzey-Worms
Eine Pressemitteilung der Stadt Worms:

(V.l.n.r.) Oliver Stojiljkovic, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Stadt Worms mbH (wfg); Gastronom Wolfgang Dubs („Landhaus Dubs“), Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Stephanie Lohr; Gregor John („Valx“ & „Altes Ruderhaus“); Sandra Kirchner-Spies, Leiterin der Tourist Information der Stadt Worms und Andrea Teufel beim Treffen im „Alten Ruderhaus“. © Stadt Worms / Kommunikation und Marketing
Der bekannte Osthofener Gastronom Wolfgang Dubs, Gregor John, Inhaber des „Valx“ in den Elefantenhöfen und des „Alten Ruderhauses“ am Rhein sowie Andrea Teufel vertraten den Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) – Kreisverband Alzey-Worms beim Zusammenkommen mit Bürgermeisterin Stephanie Lohr und den Leitungen von städtischer Wirtschaftsförderung und Tourist Info.
Beim Gespräch im „Alten Ruderhaus“ ging es der Bürgermeisterin, die gleichzeitig Wirtschaftsdezernentin der Stadt ist, darum aus erster Hand vom neuen Vorstand zu erfahren, wie es der Gastronomie aktuell geht und wie die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung möglichst positiv gestaltet werden kann.
Die Wormser Gastronomie hat aktuell – nicht anders als in anderen Regionen – vor allem mit den Faktoren Fachkräftemangel, steigende Kostenbelastungen und hohe Bürokratie zu kämpfen. Während viele Faktoren nicht kommunal zu lösen sind, sondern auf landes- und bundesgesetzliche Regelungen zurückgehen, gibt es auch spezifische „Wormser“ Themen, die für die Gastronomie von Bedeutung sind. So ist nach Einschätzung der DEHOGA-Vertreter beispielsweise die Verfügbarkeit von Parkplätzen in der Innenstadt für die Attraktivität der gastronomischen Betriebe bedeutend.
Ein weiterer belastender Aspekt ist die „Schankerlaubnissteuer“, die als einschränkender Faktor für Neugründungen oder Betriebsübernahmen im Gastgewerbe gesehen wird. Die Stadt Worms musste die Abgabe 2012 als Bestandteil des Vertrages „Kommunaler Entschuldungsfonds“ (KEF) einführen. Aufgrund der angespannten Haushaltslage ist die Stadt bis heute verpflichtet, Ausgaben zu minimieren und alle Potentiale zur Steigerung der Einnahmen auszuschöpfen.
Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Stephanie Lohr führte dazu aus: „Ich kann gut nachvollziehen, dass die Schankerlaubnissteuer ein Ärgernis für das Gastgewerbe ist. Eine lebendige Gastronomie ist ein Aushängeschild für die Stadt und trägt maßgeblich zur Lebensqualität sowohl für die Bürgerinnen und Bürger wie auch für die Gäste unserer Stadt bei. Wir sollten uns deshalb bemühen, Anreize und attraktive Bedingungen vor allem für die Betriebe zu schaffen, die Stadt und Region voranbringen.“
Ein entscheidender Faktor für alle Beteiligten ist die Zusammenarbeit zwischen DEHOGA und der Stadtverwaltung, die eine wichtige Grundlage für die koordinierte Vermarktung der örtlichen Angebote in Gastronomie, Hotellerie und Tourismus darstellt. Durch den gemeinsamen Austausch und abgestimmte Maßnahmen können vorhandene Potenziale gezielter genutzt und die Sichtbarkeit der Region weiter gestärkt werden. Auch die Vernetzung auf rheinhessischer Ebene gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung, da sie den fachlichen Austausch fördert und gemeinsame Ansätze über kommunale Grenzen hinweg ermöglicht.
Alle Beteiligten lobten den offenen und konstruktiven Austausch und vereinbarten, weiterhin eng im Gespräch zu bleiben.



