Bürgermeisterin Stephanie Lohr besuchte mit Wormser Wirtschaftsförderung die Helbig und Lang GmbH in Worms-Pfeddersheim
Eine Pressemitteilung der Stadt Worms:

(V.l.n.r.) Miriam Neumann (wfg Worms), Benjamin Helbig (Geschäftsführer der Helbig und Lang GmbH), Bürgermeisterin Stephanie Lohr und Sabine Müller (wfg Worms) in den Hallen von Helbig und Lang. © Stadt Worms / Kommunikation und Marketing
Zu einem konstruktiven Austausch sind Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Stephanie Lohr und Vertreterinnen der Wormser Wirtschaftsförderungsgesellschaft (wfg) mit Benjamin Helbig, Geschäftsführer der Helbig und Lang GmbH, zusammengetroffen. Ziel des Gesprächs war es, aus erster Hand zu erfahren, wo bei den Unternehmen aktuell „der Schuh drückt“ und welche Rahmenbedingungen angepasst oder verbessert werden können, um Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung langfristig zu sichern.
Die Helbig & Lang GmbH ist als „Lohnbeschichter“ tätig und bietet sowohl Nasslackierung sowie auch Pulverbeschichtung. Die Kunden kommen überwiegend aus der Getränkeindustrie und sind Zulieferer für die Hersteller von Schienenfahrzeugen.
Während des Besuchs stand der direkte Dialog mit der Geschäftsführung im Vordergrund, um Einblicke in Produktion, Prozesse sowie aktuelle Herausforderungen zu gewinnen. Die Bürgermeisterin betonte, dass der Dialog mit der Wirtschaft eine zentrale Säule der kommunalen Politik sei, denn eine starke lokale Wirtschaft bilde die Grundlage für sichere Arbeitsplätze, Investitionen und eine dynamische Stadtentwicklung. „Die Stadt Worms nimmt die Anliegen der Unternehmen sehr ernst und strebt an, gemeinsam praktikable Lösungen zu finden, die wirtschaftliche Stabilität fördern und zugleich planerische sowie regulatorische Prozesse transparent gestalten“, so Stephanie Lohr.
Die Helbig und Lang GmbH ist eine Ausgründung aus der KHS GmbH (seinerzeit „Enzinger“). Die beiden namensgebenden Unternehmensgründer Theo Helbig und Manfred Lang waren dort als Lackierer beschäftigt. Im Jahr 1997 erfolgte die Gründung des eigenen Unternehmens, das zu Beginn vor allem Enzinger-Produkte lackierte. Von acht Mitarbeitern wuchs das Unternehmen auf heute rund 50 Mitarbeiter, und ein zweiter Standort in Bad Kreuznach wurde übernommen, ebenfalls von KHS. Der gewachsene Kundenstamm führte dazu, dass der Betrieb in Worms in mehreren Abschnitten an der Enzinger Straße erweitert werden konnte. Das Unternehmen verbindet handwerkliche mit industriellen Anforderungen.
Die Suche nach Fachkräften wird in den kommenden Jahren zu einer zentralen Herausforderung; Zuwanderung wird als wesentlich für den Betrieb eingeschätzt. Die Produktion ist energieintensiv, ein Teil des benötigten Stroms kann aber seit 2022 über eine eigene Photovoltaikanlage gewonnen werden.
Beide Seiten zeigten sich überzeugt, dass offener Austausch und vertrauensvolle Zusammenarbeit dazu beitragen, Hemmnisse abzubauen und Perspektiven für die nahe Zukunft zu sichern.




Dennis Dirigo