Rotary-Club-Worms unterstützt stationäres Hospiz mit Geldspende

vlnr: Tobias Schäfer, Annette Denschlag, Guido Helfert, Bertrand Bittner, Ulrike Löffler und Eichfelder.
Der Tod ist ein Thema, das uns alle betrifft und doch immer wieder tabuisiert wird. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Ökumenische Hospizhilfe in Worms wertvolle Hilfe geleistet, das Thema mehr in die Öffentlichkeit zu rücken. Zugleich ist der Verein längst ein wichtiger Ansprechpartner, Patienten auf ihrem letzten Weg zu begleiten, sondern auch für deren Angehörigen. Seit 2022 betreibt der Verein neben der ambulanten Hospizhilfe auch das stationäre Hospiz im ehemaligen Hochstift Krankenhaus mit 11 Betten.
Während die grundsätzliche Unterbringung über die Krankenkassen finanziert werden, müssen Fortbildungen oder auch zusätzliche Ausstattungselemente über Spenden finanziert werden. Eine solche Spende überreichte vor Kurzem der Rotary Club Worms auf der Dachterrasse des Hospiz dem Förderverein ökumenische Hospizhilfe e.V., vertreten durch Ulrike Löffler und Domprobst Tobias Schäfer. Anwesend war zudem Guido Helfert, Pflegedienstleiter des Hochstift Hospiz Worms, übergeben.
Überreicht wurde die Summe von 4.000 Euro. Mit den Mitteln wurden unter anderem ein spezieller Pflegerollstuhl, Alarm- und Fallmatten sowie ein transportables Sauerstoffgerät, einen sogenannten Sauerstoffkonzentrator, angeschafft. Guido Helfert erklärte dabei, dass es Pflicht sei, einen solchen Notfallkonzentrator vorzuweisen. Andererseits muss dieser wiederum aus Spendenmittel finanziert werde. Die Hilfsmittel, die nun mit den Spendengeldern angeschafft wurden, unterstützen die tägliche Versorgung der Gäste und erleichtern die Arbeit des Pflegepersonals.
Rotary-Präsident Bertrand Bittner begründete die Spende mit den Worten: „Die Hospizarbeit leistet einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft. Menschen würdevoll zu begleiten und Angehörige zu unterstützen, verdient höchste Anerkennung.“ Ganz in diesem Sinne zeigte sich auch die Vereinsvorsitzende Löffler sehr dankbar für die monetäre Unterstützung.
Zugleich warb sie bei dem Termin auch für personelle Unterstützung durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, auf die der Verein ebenso angewiesen ist. Wie sie erläuterte, werden neben den 11 Personen im stationären Hospiz durch die ehrenamtlichen Helfenden in der ambulanten Hospizhilfe regelmäßig rund 70 Personen betreut. Aber auch Kurse zum Thema Sterbebegleitung für Patienten und Angehörige sind kostenintensiv um müssen ebenso über Spenden finanziert werde.
Mit Blick auf den August lenkte Löffler auch die Aufmerksamkeit auf das bevorstehende Sommerfest in den Elefantenhöfen am 13. August. Auch diese Einnahmen kommen am Ende dem Förderverein ökumenische Hospizhilfe e.V. zu Gute.
Mit der Spende unterstreicht wiederum der Rotary Club Worms sein kontinuierliches Engagement für soziale und gemeinnützige Projekte in der Region.
Text und Foto: Dennis Dirigo



