SPD Worms weist Vorwürfe des CDU Ortsverbands entschieden zurück
Eine Pressemitteilung der SPD Worms:
Die SPD Worms begrüßt das Projekt „Wohnen am Rhein“ ausdrücklich. „Damit geht für viele Wormserinnen und Wormser der Wunsch in Erfüllung, in der Nähe des Rheins zu wohnen“, erklärt Dirk Beyer, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion. Zugleich weist die SPD die Vorwürfe des CDU-Ortsverbands Rheindürkheim-Ibersheim im Zusammenhang mit dem Projekt entschieden zurück.
Auf Nachfrage der SPD bestätigte die Stadtverwaltung, dass bereits im Jahr 2025 eine Bauvoranfrage für das Vorhaben vorlag. Im Rahmen dieses Verfahrens wurde der Ortsvorsteher ordnungsgemäß beteiligt und hatte damit die Möglichkeit, sich frühzeitig mit dem Projekt zu befassen, eine Stellungnahme abzugeben und den Ortsbeirat zu informieren.
Die Bauaufsicht informiert die Ortsvorsteher über laufende Baugesuche. Dieser Verpflichtung ist sie nachweislich nachgekommen. Wie bei Bauvoranfragen und Bauanträgen üblich, erhielt auch die Ortsverwaltung Rheindürkheim und damit der Ortsvorsteher die entsprechenden Unterlagen.
„Der Ortsbeirat wurde durch den Ortsvorsteher in der nichtöffentlichen Sitzung am 5. November 2025 über das Vorhaben informiert“, erklärt Christoph Sippel, Mitglied des Rheindürkheimer Ortsbeirats. „Warum die CDU nun so tut, als habe sie von dem Projekt nichts gewusst, ist nicht nachvollziehbar.“
Sippel ruft die CDU zu mehr Sachlichkeit auf: „Das Projekt ist eine große Chance für Rheindürkheim. Der Ortsbeirat sollte dem Investor und der Stadt keine Steine in den Weg legen, sondern das Vorhaben im weiteren Verfahren konstruktiv und positiv begleiten.“
Auch die Kritik am Bebauungsplanverfahren „Gleisdreieck“ hält nach Auffassung der SPD einer sachlichen Prüfung nicht stand. Über die Anregungen des Ortsbeirats wurde in den zuständigen Gremien beraten und entschieden – auch mit Zustimmung der Wormser CDU.
„Unbegründete Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung helfen niemandem. Statt sachlicher Politik erleben wir offenkundig Wahlkampf auf niedrigem Niveau. Worms braucht dringend mehr Wohnraum. Deshalb sollten solche Investitionen konstruktiv begleitet und nicht parteipolitisch instrumentalisiert werden“, erklärt Dirk Beyer.



