Ab dem 1. Juli werden die Annahmegebühren auf den Wertstoffhöfen und der Bauschuttdeponie angepasst

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Eine Pressemitteilung der Stadt Worms:

Die Entsorgungs- und Baubetrieb AöR der Stadt Worms (ebwo AöR) wird zum 1. Juli die Annahmegebühren für verschiedene Abfallarten auf allen Wertstoffhöfen und der Bauschuttdeponie im Wormser Stadtgebiet erhöhen. Jahrelang konnten die Gebühren für Kleinmengen stabil gehalten werden. Nun muss die ebwo AöR aufgrund der stark angestiegenen Marktpreise – insbesondere für Altholz – die Gebühren anpassen.

Deshalb wird auf allen Wertstoffhöfen eine neue Gebühr für unbelastetes Altholz aus dem Innenbereich (AI – AIII-Holz, z.B. Umbauholz, Laminat, Deckenpaneelen) eingeführt. Bei der Abgabe von Kleinmengen bis 500 Liter werden Gebühren in Höhe von 1,50 Euro pro 100 Liter erhoben. Größere Mengen AI – AIII-Holz werden nur auf der Bauschuttdeponie angenommen und mit 175,00 Euro pro Tonne verwogen. Bei der Abgabe von Altholz aus dem Außenbereich (AIV-Holz: imprägniert/ohne PCB, z.B. Zaunteile, Gartenmöbel) werden Kleinmengen bis 500 Liter mit einer Gebühr von 2,00 Euro pro 100 Liter belastet. Größere Mengen AIV-Holz werden nur auf der Deponie angenommen und mit 210,00 Euro pro Tonne verwogen. Auch für Restabfall erhöht sich die Annahmegebühr. Ab 1. Juli werden Kleinmengen bis 500 Liter mit 2,50 Euro pro 100 Liter berechnet. Größere Mengen (über 500 Liter) Restabfall werden ebenfalls nur auf der Bauschuttdeponie angenommen. Die Gebühr wird auf 230,00  Euro pro Tonne angehoben. Die Annahmegebühr für die Entsorgung für Grünabfall bleibt unverändert.

Ebenfalls mussten die Gebühren auf der Bauschuttdeponie zum Teil stark angehoben werden. Die Annahmegebühren stammen noch aus den Zeiten von DM-Preisen – daher auch die bisherige Annahmegebühr von 51,13 Euro je Tonne (= 100,00 DM). Die Annahmegebühr von nicht verwertbarem Bauschutt, Straßenaufbruch und belastetem Erdaushub wurde auf 57,00 Euro pro Tonne erhöht. Es wurde eine Vielzahl von Gebühren für verschiedene Bauabfälle neu festgelegt. So gibt es nun neue Annahmegebühren für Gipskarton, Porenbeton (105,00 Euro pro Tonne) sowie für Flachglas zur Beseitigung (60,00 Euro pro Tonne). Auch wurde der Annahmepreis für asbesthaltige Baustoffe (Eternit) auf 280,00 Euro je Tonne erhöht. Die ebwo AöR möchte zukünftig die Möglichkeiten zur Verwertung ausbauen. So kann verwertbares Flachglas für 51,00 Euro pro Tonne auf der Deponie abgegeben werden. Saubere Gipskartonplatten können mit 100,00 Euro je Tonne abgeben werden. Sowohl das Flachglas als auch die Gipskartonplatten sollen Verwertungsanlagen zugeführt werden.

Weitere Details sind auf der Internetseite der ebwo AöR (www.ebwo.de) zu finden. Fragen können auch gerne direkt an die Abfallberatung gestellt werden (Tel. 06241 / 9100 -70 bzw. -72).