Alle Zeichen auf „Ö“

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Konzert mit „The Döftels“, Support: Andys Sister

Text: Torsten Schreiner

12. Dezember 2015
Die Funzel in Worms:

Die bekannteste Band der Welt mit „Ö“ arbeitet zurzeit an ihrer neuen CD. Gemeinsam mit Andys Sister stellten sie nun den ersten Teil ihrer neuen Platte vor und hinterließen standesgemäß einen richtigen Saustall in der Funzel.

Knapp 150 Leute waren gekommen, um den neuen musikalischen Ergüssen der Döftels zu lauschen und wieder einmal hatte sich die Band ein bisschen was einfallen lassen, um ihre Fans bei Laune zu halten. Ob Leuchtschilder mit „Döftels“-Logo, selbst gebackene Cupcakes mit „Ö“ oder dem besonderen Service, das Konzert auch auf Fernsehern an der Bar zu übertragen – dem Ideenreichtum waren keine Grenzen gesetzt. Zunächst jedoch heizten ANDYS SISTER dem Publikum mit solidem Punkrock und zweistimmigem Gesang ein. Erwähnenswert wäre noch, dass der Drummer eine Einhorn-Maske trug und die Band abwechselnd Schilder hoch gehalten hat, wie lange es noch bis zum Start des neuen Star-Wars-Films dauert. Als die DÖFTELS anschließend unter tosendem Applaus ihrer Fans die Bühne betraten, fielen sofort ihre neuen Outfits (schon wieder knallbunt?) auf, sowie der gut eingestellte Sound, der bei Konzerten in der Funzel nicht immer optimal ist. Bereits der Opener „Hypertonie“ fügte sich ebenso wie „Roboterliebe“ oder „Orbiterflug“, ein Song, der von dem vermeintlichen Marsausflug des ehemaligen Gitarristen John Evangelium handelt, nahtlos in das Programm mit ein. Natürlich gab es auch alte Hits wie „Urlaub“, „Harry“ oder „Mr. Moustache“, ehe die Band zum Ende des Hauptprogramms noch einmal ordentlich „Steil“ gegangen ist. Der Lohn: zwei gefeierte Zugaben mit „Sternenhimmel“ und „Einmal high“, ehe ein Konzert zu Ende gegangen ist, das einmal mehr bewiesen hat, dass mit den Döftels weiterhin zu rechnen ist. Übrigens soll sich Ursel von der Funzel am nächsten Tag beschwert haben, dass ihr Laden ausgesehen hätte wie die Sau. Aber schließlich soll man ja auch sehen, dass die Döftels da waren…

Fazit: Subba Sach!! Auch mit der neuen Platte stehen alle Zeichen auf „Ö“