Alles für die Wutz

, , Kommentar schreiben

Benefizkonzert der Reihe „Festival gegen Armut“ mit Kopfecho, Between Blue und Walter Subject

20. Dezember 2014
BB on the Rockzz in Worms:

Schon zum zweiten Mal fand im BB on the Rockzz ein Benefizkonzert unter dem Motto „Festival gegen Armut“ statt. Drei Bands waren am Start und die kompletten Spenden gingen an den Gnadenhof in Worms.

Kopfecho Foto: Andreas Stumpf
Kopfecho   Foto: Andreas Stumpf

Gute Stimmung war auf jeden Fall schon vorher im Laden, wenn man die Menschen sah, die laut zu dem auf der Leinwand gezeigten „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten mit grölten. 120 Rockfans hatten sich eingefunden, um mit den Bands, die alle schon mal im BB‘s waren, zu feiern. Den Anfang machten KOPFECHO aus Düsseldorf. Die vierköpfige Band um Frontfrau Amy sorgte schon frühzeitig für ordentlich Dampf. Irgendwo zwischen Punk- und Deutschrock angesiedelt, brachten sie das Publikum mit Songs wie „Nein ist Nein“ oder „Fernweh“ schnell auf ihre Seite. Hier wurde geklatscht, mitgemacht, Stagediving veranstaltet und alles durcheinander gewirbelt. Mit verantwortlich für die gute Stimmung war sicherlich das kratzige Reibeisen der Frontfrau, die ein wenig an die Guano Apes erinnerte. Als nächstes enterten BETWEEN BLUE die Bühne. Die vierköpfige Band aus Stuttgart, die sich eindeutig dem Alternativ Rock zugeordnet hat, zeigte eine musikalisch ausgereifte Leistung. Tight, coole Riffs und ein Frontmann mit klarer angenehmer Stimme. Das machte Spaß. Als Höhepunkt des Abends standen WALTER SUBJECT auf dem Programmzettel. Die Band aus Reutlingen, die schon auf dem Southside Festival aufgetreten ist, sorgte mit der sicherlich professionellsten Performance aller Bands für einen würdigen Abschluss. Mit ihrer explosiven Mischung aus Indie, Stoner und Rock‘n‘Roll wussten sie das Publikum vollends zu überzeugen. Nach der Show hatte man dann die Möglichkeit, einen kleinen Betrag zum Erhalt des Gnadenhofs in ein kleines gelbes Sparschwein zu werfen.

Fazit: Sehr netter Konzertabend, der am Ende sogar noch eine gute Sache unterstützt. Man kann nur hoffen, dass genug zusammen gekommen ist, um dem Gnadenhof auch ernsthaft helfen zu können.