Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung des Wormser Rheinuferbereichs
Eine Pressemitteilung der Stadt Worms:
„Die Neugestaltung und Weiterentwicklung des Rheinufers ist eine der wichtigsten städtebaulichen Aufgaben der kommenden Jahre“, so Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst zur anstehenden Bürgerbeteiligung zur Gestaltung der Fläche. Hierzu soll der bestehende Rahmenplan Rheinufer (SEK) aus dem Jahr 2004 fortgeschrieben werden. Seit 2025 wurden hierzu systematisch verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten erarbeitet. Nach dem Beschluss des Bau- und Mobilitätsausschusses werden diese nun der Öffentlichkeit vorgestellt.
Ziel dabei ist es, das Rheinufer als Naherholungsgebiet aufzuwerten, die Aufenthaltsqualität im Quartier und seine touristische Attraktivität zu steigern – und dabei gleichzeitig die Funktion als Festgelände langfristig zu sichern. Die bisherigen Überlegungen sehen unter anderem neue Spiel- und Aufenthaltsbereiche im nördlichen Bereich des Festplatzes vor, die je nach Anlass und Bedarf auch als Veranstaltungs- oder Sportflächen oder auch als Parkplätze genutzt werden können. Außerdem sollen Wege und Grünflächen den Bereich ansprechender machen, während das Gelände insgesamt weiterhin gut mit Auto erreichbar bleiben soll.
Parallel dazu soll geprüft werden, ob Teile der Fläche auch als Wohnquartier weiterentwickelt werden können.
Zum Auftakt der Bürgerbeteiligung lädt die Stadt zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Dort sollen die bisherigen Planungen vorgestellt werden und Interessierte erhalten die Möglichkeit, mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch kommen. In drei Workshop-Bereichen – Festplatz, südlicher Bereich und Rheinufer – können Anregungen und Ideen eingebracht und diskutiert werden.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, 29. September, 18 Uhr, im Ratssaal (Rathaus der Stadt Worms) statt.
Ergänzend findet daraufhin eine Online-Beteiligung statt, bei der die vorgestellten Planungen kommentiert und bewertet werden können. Die Ergebnisse fließen in die weitere Bearbeitung des Rahmenplans ein. Auch die Belange der Gastronomiebetriebe werden berücksichtigt. Hierzu wird die Stadtverwaltung gesondert das Gespräch mit den betroffenen Betrieben suchen. Der Entwurf des Rahmenplans sowie weitere Informationen werden dabei auch auf der Internetseite der Stadt Worms zur Verfügung gestellt.
Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst blickt zuversichtlich auf das Projekt: „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit einer nachhaltigen Entwicklung der Fläche ein Quartier schaffen, das weit besser als jetzt an die Kernstadt angebunden sein wird und so den Rhein mit der Innenstadt verbindet.“
Hintergrund
Der Wormser Rheinuferbereich ist der einzige innenstadtnahe Uferabschnitt, der Erholung, Freizeit und Tourismus miteinander verbindet. Bereits 2004 wurde ein Rahmenplan für das Rheinufer entwickelt, der jedoch aus verschiedenen Gründen nur teilweise umgesetzt werden konnte. Vor dem Hintergrund aktueller städtebaulicher Herausforderungen und neuer Entwicklungsziele soll der Rahmenplan nun fortgeschrieben werden. Dabei werden die örtlichen Gegebenheiten, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger sowie die wirtschaftlichen Potenziale des Gebiets gleichermaßen berücksichtigt.

Plan zur Neugestaltung des Rheinufers, © Planungsbüro MESS für Stadt Worms; Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst am Rheinufer; © Stadt Worms / Kommunikation und Marketing.




