Danke Oliver Kalkofe!!

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Schon kurz nach dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“ geisterte ein Kommentar durch das Internet, der das ganze Dilemma um religiösen Fanatismus zwar mitunter zynisch, aber trotzdem ziemlich treffend auf den Punkt gebracht hat. Hier die ungekürzte Fassung des Satirikers Oliver Kalkofe:

Autor: Oliver Kalkofe

…„Nur so viel: Wenn es wirklich irgendeinen Gott gibt – egal wie er nun heißt oder aussieht oder welcher Religion er angehört – wenn nun aber dieser Gott wirklich so cool und mächtig ist, wie immer behauptet wird, und wenn er die ganze Welt und das Universum und den ganzen Rotz drumherum selbst hergestellt hat… Glaubt Ihr kleingeistigen, buckelnden und kriecherisch schleimenden Anhänger welcher Religion auch immer, er braucht EUCH, damit Ihr all die Leute totmacht, die nicht exakt Euren Superdurchblick haben??? Glaubt Ihr wirklich, dass diese allmächtige Gottesgestalt so unfassbar arrogant, strunzdoof und humorlos ist wie Ihr? Und so armselig, dass er EURE Hilfe braucht? Und glaubt Ihr ehrlich, dass Parolen brüllen und Unschuldige umbringen der wirklich so clevere Weg ist, um andere von Eurer Nächstenliebe zu überzeugen? Warum bitte ist Religion und der damit verbundene Glaube – von niemand auf der Welt jemals bewiesen (deshalb heißt es ja auch „Glauben“ und nicht „Wissen“), im Grunde aber immer mit dem alles verbindenden Streben nach Liebe und Nächstenliebe im Kern, egal welche Namen und welche Geschichten sich darum ranken – seit Jahrtausenden der (zumindest vorgeschobene) Hauptgrund für die meisten Kriege, Morde und gewaltsamen Auseinandersetzungen auf der Welt? Wir Christen müssen uns hinter anderen dabei wahrlich nicht verstecken, es ist zum Glück nur länger her…

Der Kern aller Glaubenskriege, bleibt letzten Endes die Dummheit. Und die damit verbundene Selbstüberschätzung. Aber falls es wirklich einen Gott gibt, so wird er hoffentlich allen kleingeistig vernagelten Vollidioten, die in ihrem Leben andere haben leiden lassen, um ihre bizarr-vermurkste Gottesvision zu predigen oder gewaltsam durchzusetzen, einen heiligen Blitz in den Arsch jagen und sie mit einem heiligen Tritt in selbigen zum Kollegen mit dem Klumpfuß schicken, auf dass er sie in alle Ewigkeit im Sud ihrer eigenen Dämlichkeit über dem Fegefeuer röste! Amen.“

„Manchmal weiß man einfach nicht, was man sagen oder schreiben soll,
weil man die Welt, in der man lebt, einfach nicht mehr mag oder versteht…“