Der etwas andere Fragebogen

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beantwortet von: Veronik Heimkreitner

Spätesten seit dem 1. Mai 2015 ist die 26-jährige Soziologin Neu-Wormserin. An diesem Tag übernahm sie den Job als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Worms. Ein Thema, das sie seit ihren Studententagen nicht mehr loslässt. An der TU Dresden und in Bamberg studierte sie Soziologie. In Dresden wurde sie Mitarbeiterin des Studentenrats. Auch dort beschäftigte sie sich mit sozialer Gerechtigkeit innerhalb des Referats für Gleichstellung. Ihr Ziel ist ein faires Miteinander von Frauen und Männern. In diesem Zusammenhang ist ihr eine enge Zusammenarbeit mit den betreffenden Akteuren besonders wichtig. Zuletzt initiierte sie gemeinsam mit ihrer Kollegin aus Frankenthal eine Workshop Reihe für Frauen in Führungspositionen. Start ist der 17. Februar 2016. „Mit diesem Angebot wollen wir Frauen dabei unterstützen, ihre individuellen Führungskompetenzen auszubauen, das eigene Profil zu schärfen und authentisch im Unternehmen einzusetzen“, erklärt Veronik Heimkreitner hierzu.

Was schätzen Sie an Worms?
Seine kulturelle Vielfalt und die Kombination aus Altem und Neuem.

Was finden Sie an Worms nicht so schön?
Dass es keine Straßenbahn gibt, finde ich schade.

An welchem Ort würden Sie gerne leben?
In einem Haus am See – vielleicht in Kanada.

Was war das letzte Buch, das Sie gelesen haben?
„Am grünen Rand der Welt“ von Thomas Hardy.

Rotwein oder Weißwein, und welchen?
Weißwein, trocken.

Was inspiriert Sie?
Es gibt keine direkte Person, mich inspirieren Menschen, die eine Vision oder eine Idee haben und diese dann geradlinig verfolgen.

Was bedeutet für Sie Glück?
Mit den Menschen, die mir wichtig sind, Zeit zu verbringen.

Sie haben drei Wünsche frei, mit denen Sie die Welt verändern könnten. Was würden Sie sich wünschen?
Ich würde mir wünschen, dass es keine Waffen mehr gibt, dass kein Mensch mehr Hunger leiden muss und dass jeder Mensch ein Zuhause hat.

Was müsste passieren, damit es keine Gleichstellungsbeauftragte mehr geben müsste?
Frauen bilden mehr als die Hälfte der gesamtdeutschen Bevölkerung. Solange sich diese Verteilung nicht in der Politik und in den Führungsetagen unserer Unternehmen zeigt, so lange brauchen wir in dem Fall noch Gleichstellungsbeauftragte. Danach müsste Frau weitersehen.