Eine Zeitreise mit dem Dom zu Worms

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Der Dombauverein und drei besondere Begleiter für ein besonderes Jubiläum

Es ist schon ein stolzes Alter, das der Wormser Dom St. Peter in diesem Jahr feiert. 1000 Jahre steht er nun an dieser Stelle und gewährte in diesen Jahrhunderten unzähligen Menschen Schutz und Trost. Unter dem Motto „Aufgeschlossen“ feierte die katholische Kirche gemeinsam mit dem Dombauverein bereits mehrere Veranstaltungen.

Den Auftakt zu einem Jahr des gemeinsamen Feierns war Ende Januar ein im Fernsehen übertragener Gottesdienst. Rund 820.000 Menschen aus Deutschland und Österreich waren bei diesem feierlichen Akt live dabei, als das Jubiläumsjahr „1000 Jahre Wormser Dom“ eingeläutet wurde. Vorläufiger Höhepunkt dieses Festjahres war im April die Ankunft der fünf neuen Domglocken und deren anschließenden Weihe durch Bischof Prof. Dr. Peter Kohlgraf aus Mainz. Am Pfingstsamstag ertönten schließlich erstmals alle acht Glocken des prachtvollen Doms gemeinsam. Untrennbar mit dem Dom verbunden ist seit vielen Jahren der Dombauverein. Seit 1999 hilft der Verein mit, eines der bedeutendsten Bauwerke der Romanik zu erhalten. Der Dom ist nicht einfach nur das Wahrzeichen von Worms, sondern auch geschichtsträchtiges Gotteshaus und Kulturdenkmal im Zentrum dieser Stadt. Um den Verein und damit den Dom zu unterstützen, ist dieser natürlich auf Mitglieder angewiesen oder man nimmt sich im wahrsten Sinne des Wortes Zeit und erwirbt eine der handgefertigten Domuhren. Begleitend zu diesem ganz besonderen Jubiläum fertigte der Uhrmachermeister Timm Keller diese Uhr, die es sowohl als Herren- und Damenuhr gibt, in bester Handwerkstradition. Ein Edelstahlgehäuse umfasst das Ziffernblatt, das in der Damenausführung mit einer vergoldeten Dom-Ansicht verziert ist. In der Ausführung für Herren findet sich eine silberne Dom-Ansicht. Das Armband ist in beiden Varianten aus hochwertigem Hirschleder gefertigt. Ein Teil des Erlöses fließt in die Innenrestaurierung des Doms. Die ersten 100 Käufer erhalten die Uhr zum Vorzugspreis von gerademal 109.- Euro. Ebenfalls passend zu dieses Jubiläum gestaltete die Goldschmiedin Annette Kienast-Kistner das Dom-Glocken-Kreuz, das in ihrer Goldschmiede am Schlossplatz erhältlich ist. Wein, Kirche und Worms, das ist ein Triumvirat das unbedingt zusammengehört. Insofern war es logisch, dass es zu „1000 Jahre Wormser Dom“ auch einen passenden Wein geben wird. Vier Abenheimer Winzer kelterten den neuen Dom-Glocken-Wein, der durch den Dombauverein vertrieben wird. Alle vier ausgesuchten Weine (Riesling feinherb, Weissburgunder trocken, Grauer Burgunder Classic, St. Laurent Rotwein trocken) tragen ein Label in Form einer Glocke und sind im 4er Präsentkarton zu 25.- EUR erhältlich.