Einweihung des ersten Batteriespeichers in Worms: mehr Stabilität für die Energiewende vor Ort

Foto (EWR): Bei der Einweihung des größten Batteriespeichers in Rheinhessen von links: Martin Siddiqui (W POWER Storage), Stephan Wilhelm (EWR-Vorstandssprecher), Wirtschaftsminister Michael Ebling, Tim Brauer (TIMBRA), Steffen Jung (EWR-Aufsichtsratsvorsitzender) und der Wormser Oberbürgermeister Adolf Kessel.
EWR, WPOWER und TIMBRA haben gemeinsam einen wichtigen Meilenstein erreicht: In Worms haben die Partner heute den neuen Batteriespeicher offiziell in Betrieb genommen. Mit einer Leistung von 30 Megawatt und einer Kapazität von 65 Megawattstunden stärkt die Anlage die Versorgungssicherheit in der Region und unterstützt die Integration erneuerbarer Energien.
Der Großspeicher befindet sich in direkter Nähe zum Umspannwerk Holzhof der EWR Netz GmbH. Er nimmt Strom flexibel auf und speist ihn bei Bedarf wieder ein. So gleicht er Schwankungen aus, die durch Wind und Sonne entstehen. Die gespeicherte Energiemenge entspricht der Kapazität von rund 1.200 Elektroautos.
Das Projekt zeigt, wie regional verwurzelte Partner gemeinsam Lösungen für die Energiezukunft umsetzen. EWR bringt seine Erfahrung in der Energiewirtschaft und im Netzbetrieb ein. W POWER verantwortet Bau und technische Umsetzung. TIMBRA hat die Projektentwicklung begleitet und die Genehmigungen vorangetrieben.
„Mit der Inbetriebnahme des Batteriespeichers stärken wir die Energieversorgung in unserer Region spürbar. Gemeinsam mit unseren Partnern schaffen wir eine Lösung, die Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit verbindet. Genau solche Projekte braucht die Energiewende vor Ort“, sagt Stephan Wilhelm, Vorstandssprecher von EWR.
Mit dem Batteriespeicher setzen die Partner ein klares Zeichen für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung in Worms und der Region. Das Interesse an der Lösung ist groß, und so waren unter den Gästen zahlreiche Vertreter aus Stadt und Land, darunter der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Michael Ebling.
Die Partner bauen ihr Engagement im Bereich Batteriespeicher konsequent aus. Nach dem erfolgreichen Start des ersten Großspeichers am Umspannwerk Holzhof ist bereits ein weiterer Standort in Worms geplant. Denn Batteriespeicher sind ein wichtiger Baustein für eine zuverlässige und klimafreundliche Energieversorgung.
„Der Speicher in Worms zeigt, wie schnell und konkret wir Flexibilitätslösungen umsetzen können. Wir bringen Technik, Erfahrung und Partnerschaft zusammen – und schaffen so ein stabiles Energiesystem für morgen“, erklärt Martin Siddiqui, Geschäftsführer der W POWER Storage GmbH.
Batteriespeicher nehmen überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien auf und geben ihn bei Bedarf wieder ins Stromnetz ab. So gleichen sie Frequenzschwankungen im Netz aus, sorgen für mehr Stabilität und stärken gleichzeitig die regionale Versorgungssicherheit. Langfristig profitieren damit auch die Menschen vor Ort. Denn stabile Netze und eine bessere Nutzung erneuerbarer Energien können die Kosten im System senken – zum Beispiel bei den Netzentgelten.
„Von der Idee bis zur Umsetzung haben wir eng zusammengearbeitet. Das Ergebnis ist ein Projekt, das die Region stärkt und die Energiewende voranbringt. Darauf sind wir gemeinsam stolz“, sagt Tim Brauer, Geschäftsführer der TIMBRA Group.
Nach dem größten Batteriespeicher in Rheinhessen am Standort Holzhof folgt nun ein weiterer Speicher am Kirschgartenweg. Er fällt etwas kleiner aus, ergänzt aber gezielt die bestehende Infrastruktur.




