Fischerwääder Verein wählt neuen Vorstand

Eine Pressemitteilung des Fischerwääder Vereins zur Brauchtumspflege:

1. Vorsitzender Markus Trapp mit Backfischbraut Romy Summers vor der Bojemääschterei in der Fischerwääd. Foto: Dennis Dirigo

Bei der Jahreshauptversammlung des Fischerwääder Vereins zur Brauchtumspflege e.V. am 17. April 2026 im Valx in den Elefantenhöfen konnte der erste Vorsitzende Markus Trapp insgesamt 46 wahlberechtigte Mitglieder begrüßen. Nach der Totenehrung sowie der Verlesung und Genehmigung des Protokolls aus dem Jahr 2025, berichtete Trapp über die vielfältigen Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr sowie die Planungen für 2026. Dabei betonte er insbesondere die große finanzielle Bedeutung des Spectaculums für den Verein.

Im Anschluss stellte Frank Böhner den Kassenbericht vor, bevor die Kassenprüfer Marc Braner und Silvia Reuber eine einwandfreie Kassenführung bestätigten. Auf Antrag von Marc Braner wurde der Vorstand mit nur zwei Enthaltungen entlastet.

Ein zentraler Punkt der Versammlung waren die Neuwahlen. Unter der Leitung von Timo Horst und Andreas Wasilakis wurde Markus Trapp einstimmig erneut zum ersten Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls einstimmig in ihren Ämtern bestätigt beziehungsweise neu gewählt wurden Aileen Beth als zweite Vorsitzende, Silvia Reuber als Kassenwartin sowie Marcus Berkes als Schriftführer.

Die Wahl der Beisitzer erfolgte geheim. Gewählt wurden Jan Bayer, Benjamin Müller, Sabine Röhl-Trapp, Frank Böhner, Mirko Czyzewski und Patrick Jäger, die alle ihre Wahl annahmen. Zu neuen Kassenprüferinnen wurden Ulrike Kröger und Nicole Biebesheimer gewählt.

Markus Trapp nutzte die Gelegenheit, um sich bei Walter Meisel für seine langjährige Tätigkeit im Verein zu bedanken, sowie bei allen bisherigen und neuen Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement. Zudem informierte er über geplante Neuerungen beim kommenden Spectaculum, darunter organisatorische Anpassungen wie den Einsatz von zwei Kühlwagen.

Weitere Themen der Versammlung waren die Vorstellung von Romy Sommers als Backfischbraut, die Ausgabe der offiziellen Postkarten für das Backfischfest 2026 sowie organisatorische Hinweise, unter anderem zur Verbesserung der Abläufe beim Fischputzen. Auch die mögliche Ausstellung vereinseigener Exponate wurde diskutiert, wobei derzeit noch räumliche Herausforderungen bestehen.