„Vertrauen beginnt im Alltag“: Timo Horst will Oberbürgermeister werden

Er hat das Handwerk der Stadtpolitik von der Basis auf gelernt und will jetzt das „Betriebssystem“ der Verwaltung modernisieren: Timo Horst (SPD) geht mit einer klaren Ansage in das Rennen um das Oberbürgermeisteramt. Sein Versprechen: Weniger reden, mehr Machen.
Es gibt Sätze, die ein Lebensgefühl beschreiben. Für Timo Horst ist es der Klang des Backfischfests direkt vor seinem Kinderzimmerfenster am Nibelungenring. „Worms ist meine Identität. Aber damit diese Stadt Zukunft hat, muss sie sich bewegen“, sagt der heutige Stadtentwicklungsdezernent. Am 8. Juni wird die SPD ihn offiziell als ihren Kandidaten nominieren.
„Worms ist meine Heimat: hier lebt meine Familie, hier wachsen meine drei Kinder auf. Ich kenne die schönen Seiten dieser Stadt, aber auch die Herausforderungen. Gerade deshalb möchte ich Verantwortung übernehmen und Worms gemeinsam mit den Menschen weiterentwickeln“, sagt Horst.
Sein Engagement für Worms begann früh: zunächst ehrenamtlich im Stadtrat, in Vereinen und Verbänden, später zwölf Jahre lang als Ortsvorsteher von Hochheim. Seit vier Jahren trägt er als Beigeordneter Verantwortung für wichtige Bereiche wie Stadtentwicklung, Schwimmbäder und Sport. In dieser Zeit wurden viele Projekte auf den Weg gebracht und vorangebracht.
Dazu zählen die Sanierung des Paternusbads und des Heinrich-Völker-Bads, Fortschritte beim Ausbau der Kinderbetreuung, die Verbesserung des Busverkehrs, sowie die Erschließung des Baugebiets Gleisdreieck in Rheindürkheim. Auch Infrastrukturprojekte wie der vierspurige Ausbau der B9 und die Unterführung am Fahrweg sind wichtige Bausteine, um den Verkehr in Worms leistungsfähiger zu machen.
Ein weiteres Thema, das Horst besonders wichtig ist, ist die Sauberkeit in der Innenstadt. Die intensive Reinigung der Fußgängerzone sei ein sichtbares Zeichen dafür, dass sich etwas verändern könne. „Sauberkeit ist kein Nebenthema. Sie entscheidet mit darüber, ob Menschen sich in unserer Innenstadt wohlfühlen“, so Horst.
Neben den großen Projekten verweist Horst auch auf die vielen konkreten Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern, die er in den vergangenen Jahren begleitet hat. „Politik beginnt nicht erst bei den großen Überschriften, sondern oft bei den ganz konkreten Problemen vor der eigenen Haustür“, betont er
Drei Stimmen, ein Urteil: „Er kann Stadt.“
Der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Dirk Beyer, unterstützt den Vorschlag ausdrücklich: „Timo Horst steht für Erfahrung, Bodenständigkeit und Leidenschaft für unsere Stadt. Er kennt die Verwaltung, er kennt die Herausforderungen in den Stadtteilen und er weiß, wie man Projekte umsetzt. Genau diese Mischung braucht Worms in den kommenden Jahren.“
Christine Fruci betont die menschliche Komponente: „Er hört zu, versteht die Alltagsprobleme der Menschen und will sie wirklich lösen.“
Markus Trapp hebt vor allem die bisherige Bilanz hervor: „In den vergangenen vier Jahren wurde in vielen Bereichen sichtbar gearbeitet – bei Kitas, Infrastruktur, Sport oder den Bädern. Timo Horst hat gezeigt, dass er gestalten und Verantwortung übernehmen kann. Diesen Weg wollen wir gemeinsam weitergehen.“
Für Horst selbst ist der Schritt zum Amt des Oberbürgermeisters die konsequente Weiterentwicklung seiner bisherigen Arbeit. „In den vergangenen Jahren konnte ich als Dezernent viel bewegen und viele Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern führen. Dabei habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, zuzuhören und Dinge gemeinsam anzupacken. Genau das möchte ich weiterführen, nah bei den Menschen, mit klaren Ideen und voller Verantwortung für unsere Stadt. Ich möchte Worms als Ganzes weiterentwickeln, als Oberbürgermeister für alle Wormserinnen und Wormser.“



