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Vierspuriger Ausbau der B9 zwischen Bahnüberführung und Pfrimm offiziell fertiggestellt

Eine Pressemitteilung der Stadt Worms:

Mit dem im Jahr 2022 begonnenen Aus- und Neubau der B 9 (Mainzer Straße) zwischen der Bahnüberführung und der Pfrimm ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der vergangenen Jahre in der Stadt Worms abgeschlossen. Die Bauarbeiten wurden Ende Mai durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms planmäßig beendet. Damit konnte das Gesamtvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 24 Millionen Euro termingerecht innerhalb des zu Beginn festgelegten Zeitrahmens abgeschlossen werden. Der Bund trägt etwa 72 %, das Land Rheinland-Pfalz rund 14 % der Gesamtkosten.

Das Projekt umfasste den vierstreifigen Ausbau der Mainzer Straße auf einer Länge von rund 670 Metern und beinhaltet neben umfangreichen Straßenbauarbeiten insbesondere die Erneuerung der Bahnüberführung sowie den Neubau der Pfrimmbrücke. Mit der Fertig-stellung wird ein wesentlicher Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Verkehrsinfra-struktur in Worms geleistet. Die Maßnahme trägt maßgeblich bei zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit dieses hochbelasteten Verkehrskorridors mit einem täglichen Verkehrsaufkommen von rund 24.500 Fahrzeugen, darunter ein erheblicher Anteil an Schwerlastverkehr und verbessert zugleich die Verkehrssicherheit sowie den Verkehrsfluss nachhaltig.

Im Januar 2025 ging die Straßenbaulast für die B 9 in Worms und damit auch die Zuständigkeit für das Bauvorhaben vom Bund auf die Stadt Worms über. Die weitere Umsetzung erfolgte weiterhin durch den LBM Worms, nun jedoch im Auftrag der Stadt Worms.

Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr: „Eine leistungsfähige und moderne Verkehrsinfrastruktur ist für die Menschen und die Wirtschaft in unserem Land von zentraler Bedeutung. Sie zu sichern ist deshalb das wichtigste verkehrspolitische Ziel der Bundesregierung. Maßnahmen zum Erhalt und Ausbau von Bundesstraßen tragen dazu bei, die Leistungsfähigkeit und Sicherheit der Verkehrsinfrastruktur zu verbessern und bringen unmittelbare Vorteile für die Autofahrerinnen und Autofahrer. Von den rund 24 Millionen Euro Gesamtkosten des Vorhabens hier in Worms trägt der Bund etwa 17 Millionen Euro – das sind gut investierte öffentliche Mittel für die Zukunft unseres Landes und der Region.“

„Eine gut erhaltene, leistungsfähige und sichere Verkehrsinfrastruktur ist für die Menschen vor Ort von großer Bedeutung. Deshalb unterstützen Bund und Land die Landkreise und Kommunen bei den notwendigen Investitionen in ihre Straßen. Jede Investition in unsere Infrastruktur stärkt die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger, sichert die Zukunftsfähigkeit in unseren Städten als auch im ländlichen Raum und schafft die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung. Der vierspurige Ausbau der B9 in der Stadt Worms ist dabei ein wichtiger Schritt, um die Qualität des Straßennetzes weiter zu verbessern, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und nachhaltige Mobilität in der Region zu fördern“, so Verkehrsinnenminister Achim Schwickert.

Adolf Kessel, Oberbürgermeister der Stadt Worms, betonte: „Der termingerechte Abschluss dieses komplexen Großprojekts ist ein gemeinsamer Erfolg aller beteiligten Akteure, insbesondere der Stadt Worms, des Landes Rheinland-Pfalz sowie der ausführenden Planungs- und Baupartner.“

Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst ergänzte: „Die Fertigstellung des B9-Ausbaus trägt auch zu unserem Konzept bei, die Wormser Innenstadt nachhaltig von Verkehr zu entlasten.“

Der offizielle Abschluss der Arbeiten wurde am 31. Juli mit einer Feierstunde begangen.

 

 

Titelbild: Archivfoto WO!