Stephanie Lohr will Wormser Oberbürgermeisterin werden
Eine Pressemitteilung der CDU Worms:

Foto: Kati Nowicki
Die Wormser Bürgermeisterin Stephanie Lohr will Oberbürgermeisterin werden. Der CDU-Kreisvorstand, die CDU-Ortsvorsitzenden sowie die CDU-Stadtratsfraktion stellen sich geschlossen hinter ihre Kandidatur. Die finale Entscheidung über die offizielle Nominierung trifft die Mitgliederversammlung der CDU Worms am 26. Mai.
Die CDU-Gremien sehen in Lohr die richtige Persönlichkeit für die Herausforderungen der kommenden Jahre. Verwaltungserfahrung, Führungsstärke, juristischer Sachverstand und eine tiefe persönliche Verbundenheit mit der Stadt prägten ihre Arbeit seit vielen Jahren. Die Oberbürgermeisterwahl findet am 13. September 2026 statt, eine mögliche Stichwahl am 27. September.
Lohr verbindet ihre Bewerbung mit einem persönlichen Bekenntnis zu ihrer Heimatstadt. „Ja, ich will Oberbürgermeisterin werden. Worms ist mein Zuhause. Hier bin ich aufgewachsen – in einer Winzerfamilie, in Vereinen, in einer Stadt, in der Zusammenhalt gelebt wird“, erklärt sie. Dort habe sie früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen – „für das, was man tut, und für die Menschen um einen herum“. Auch ihr jahrzehntelanges Engagement in der Feuerwehr habe sie geprägt. Seit ihrem elften Lebensjahr gehört Lohr der Freiwilligen Feuerwehr Worms an, bis 2021 auch im aktiven Einsatzdienst. „Ich weiß, was es bedeutet, da zu sein, wenn es darauf ankommt – Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und im Team zu handeln“, sagt sie.
Seit November 2021 gehört Lohr als Bürgermeisterin der Stadtspitze an. Als Leiterin des Dezernats II verantwortet sie unter anderem die Bereiche Sicherheit und Ordnung, Gesellschaft und Wirtschaft sowie die Wirtschaftsförderung. Zuvor war die Juristin Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags und arbeitete viele Jahre in leitenden Funktionen bei den Technischen Werken Ludwigshafen – unter anderem als Personaljuristin und stellvertretende Bereichsleiterin Personal mit Verantwortung für Personal-, Rechts- und Organisationsfragen. Durch ihre Zeit im Landtag verfügt Lohr zudem über enge Kontakte in die Landespolitik nach Mainz.
In ihrer Erklärung verbindet Lohr persönliche Verwurzelung mit einem klaren politischen Führungsanspruch. Worms habe enormes Potenzial, sagt sie – in den Menschen, den Vereinen und der Wirtschaft. Gleichzeitig spürten viele Bürgerinnen und Bürger die Veränderungen in der Stadt und den Vororten. „Hausärzte fehlen, Läden schließen, Treffpunkte gehen verloren.“ Darüber dürfe man nicht hinwegsehen, sagt Lohr. „Ich bin überzeugt: Jetzt braucht es klare Entscheidungen und den Mut, Dinge anzupacken.“
Verantwortung bedeute für sie, zuzuhören, Menschen zusammenzubringen und Entscheidungen zu treffen. „Ich möchte, dass wir wieder mit mehr Zuversicht auf Worms schauen. Dass wir sehen, was möglich ist – und es gemeinsam anpacken“, sagt die Bürgermeisterin. Politik müsse nah bei den Menschen bleiben, verlässlich sein und „mit Herz, Verstand und Zuversicht nach vorne schauen“.
Der CDU-Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin beschreibt Lohr als „klar und strukturiert, gleichzeitig zielorientiert mit hoher sozialer Kompetenz, emotionaler Intelligenz und einem hohen Maß an Belastbarkeit“. Es gelinge ihr, „juristische Strukturiertheit und Lösungskompetenz mit Einfühlungsvermögen zu verbinden“. Für Worms brauche es „eine starke Persönlichkeit mit genau diesen Eigenschaften“.
Die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende und Stadträtin Marion Hartmann hebt vor allem Lohrs Persönlichkeit und ihr ehrenamtliches Engagement hervor: „Ich kenne Stephanie bereits seit der fünften Klasse. In all den Jahren war sie immer ein Mensch, auf den man sich verlassen konnte.“ Besonders beeindrucke sie Lohrs Einsatz für andere Menschen. „Sie geht im wahrsten Sinne des Wortes für andere durchs Feuer.“
Auch der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende und Stadtrat Marco Schreiber sieht in Lohr die richtige Nachfolgerin für Oberbürgermeister Adolf Kessel: „Stephanie Lohr steht wie kaum eine andere für das, was Worms und seine Stadtteile ausmacht: Zusammenhalt, Ehrenamt und echte Verbundenheit mit unserer Stadt.“ Auch als Ortsvorsteherin habe sie stets „ein offenes Ohr für die Anliegen der Vereine und Stadtteile“ gehabt. Mit ihrer Führungserfahrung, ihrem juristischen Sachverstand und ihrer Nähe zu den Menschen bringe sie „alles mit, was Worms jetzt braucht“.
Hintergrund: Der amtierende Oberbürgermeister Adolf Kessel (CDU) hatte Ende April angekündigt, sein Amt zum 31. Dezember 2026 vorzeitig niederzulegen. Regulär hätte seine Amtszeit bis Juni 2027 gedauert. Kessel begründete seinen Schritt mit persönlichen beziehungsweise gesundheitlichen Gründen und sprach sich für einen „geordneten und nahtlosen Übergang“ an der Stadtspitze aus. Kessel war 2019 in einer Stichwahl gegen den damaligen Amtsinhaber Michael Kissel (SPD) gewählt worden und beendete damit nach 32 Jahren die SPD-geführte Stadtspitze in Worms.










