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Bürgermeisterin Stephanie Lohr besucht zwei Wormser Unternehmen der Käuffer-Gruppe

Eine Pressemitteilung der Stadt Worms:

(V.l.n.r.) Sabine Müller (Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Stadt Worms mbH), Rüdiger Lottermann (Geschäftsführer Rauh GmbH und Haupt GmbH), Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Stephanie Lohr, Andreas Barz (Geschäftsführer Rauh GmbH und Haupt GmbH) und Miriam Neumann (Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Stadt Worms mbH) beim Treffen in den Räumen der Unternehmen. © Stadt Worms / Kommunikation und Marketing

An der Kreuzung Nibelungenring – Am Rhein haben die Rauh GmbH (Heizung, Sanitär und Lüftung) und die Haupt GmbH (Klima und Kälte) ihren gemeinsamen Unternehmenssitz.

Andreas Barz und Rüdiger Lottermann – beide sind Geschäftsführer beider Firmen – empfingen Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Stephanie Lohr mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Stadt Worms mbH (wfg) zum Austausch in ihren Geschäftsräumen.

Beide Betriebe sind alteingesessene Wormser Unternehmen und gehören zur Mainzer Käuffer-Gruppe, die im Bereich Gebäudetechnik aktiv ist. Während Rauh in diesem Jahr das 90-jährige Bestehen feiert, besteht die Käufer-Gruppe bereits seit 160 Jahren. Rauh gehört seit 1971 zu Käuffer, Haupt seit rund 15 Jahren. Die Mainzer Gruppe gliedert sich in insgesamt 28 eigenständige GmbHs. Die Unternehmen haben einen Einkaufsverbund, einen gemeinsamen visuellen Auftritt, eine gemeinsame Buchhaltung und eine eigene Lehrwerkstatt in Mainz. Akquiriert werden vor allem Handwerksbetriebe ohne Unternehmensnachfolge. In den Firmen herrscht weiterhin eine familiäre Struktur, obwohl es sich nicht (mehr) um Familienbetriebe handelt.

Rauh und Haupt haben ihre größten Kunden im Bereich der Öffentlichen Hand und der Wirtschaft, betreuen aber auch Privatkunden. Aufgrund der Größe und unterschiedlichster Kompetenzen innerhalb der Unternehmensgruppe können auch unkonventionelle Systeme bespielt und komplexe Aufträge ausgeführt werden.

Rauh beschäftigt rund 70 Mitarbeitende, Haupt etwa 15. Eigene Aus- und Weiterbildung wird großgeschrieben, Mitarbeitende werden intern entwickelt und geschult. Bei der betrieblichen Ausbildung drückt sich das in überdurchschnittlichen Prüfungsergebnissen aus. Ihr guter Ruf verhilft Rauh und Haupt auch zu guten Bewerberzahlen – ein wenig gegen den Branchentrend. Auch die Mitarbeiterfluktuation ist gering und der Generationenwechsel bereits weitgehend geschafft.

Das Netzwerken bleibt für die Firmen essenziell: Die neue Geschäftsführung ist in der Innung aktiv, viele Partner und Kunden stammen aus der Region. In diesem Zusammenhang wies die Bürgermeisterin auch auf die Möglichkeiten und das Profil der Wirtschaftsförderungsgesellschaft hin. „Wir verstehen uns darauf, Unternehmen zu unterstützen, miteinander zu vernetzen und insbesondere auch Startups, besonders im digitalen Bereich, mit etablierten Unternehmen in Kontakt zu bringen. Häufig können sie passgenaue Lösungen für Herausforderungen in Industrie und Wirtschaft anbieten“, so Stephanie Lohr.