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Tag des offenen Denkmals im Museum der Stadt Worms im Andreasstift am 13. September

Eine Pressemitteilung der KVG Worms:

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Am Tag des offenen Denkmals lädt das Museum der Stadt Worms im Andreasstift von 11 bis 17 Uhr zum Staunen und Entdecken ein – bei freiem Eintritt. An diesem bundesweiten Aktionstag für Denkmalpflege können kleine und große Entdecker neben spannenden Ausstellungen auch das Gebäude selbst als historisches Zeugnis kennenlernen. Von der Geschichte des Andreasstifts erzählen dabei nicht nur die historischen Gemäuer selbst, sondern auch eine ständige Medienstation im Kreuzgangflügel. In der Dauerausstellung lässt sich die Geschichte Worms durch mittelalterliche, prähistorische und römische Funde kennenlernen. Seit Anfang Juli gewährt zudem die Nibelungen-Präsentation Einblicke in die Nibelungensage, ihrem historischen Kern und Rezeption.

Noch bevor das Museum der Stadt Worms 1930 im Andreasstift eine passende Heimat für seine zahlreichen Exponate fand, galt das geschichtsträchtige Gebäude selbst als wichtiges Denkmal mittelalterlicher Baukunst in Worms. Das Andreasstift ist eines der vier „Burchard-Stifte“, zu denen auch der Wormser Dom zählt, dessen Bau der einflussreiche Bischof Burchard im 11. Jahrhundert beauftragte. In diesem prägenden Zeitalter des Wormser Städtebaus entstand zeitgleich die Stadtmauer, die bis heute mit dem Andreasstift verbunden ist.  Aufgrund dieser baulichen Historie beteiligt sich das Museum gerne am jährlich stattfindenden Tag des offenen Denkmals, der seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) organisiert wird. An diesem Tag laden zahlreiche Institutionen dazu ein, Gebäude und Denkmäler als historisches und kulturelles Zeugnis kennenzulernen. Weitere Informationen zum Aktionstag findet man unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Neuer Teil der Dauerausstellung: „Nibelungen – Liebe, Verrat und Untergang“

Im Rahmen des freien Eintritts ins Museum kann an diesem Tag auch die Dauerausstellung ohne weitere Kosten entdeckt werden, die jüngst durch die Nibelungen-Präsentation erweitert wurde. In dieser Präsentation lernen Besucher die vielschichtige Handlung des Nibelungenlieds in Wort und Bild kennen und erfahren, weshalb Worms zum zentralen Handlungsort der Sage wurde. Besucher erwartet ein multimediales Museumserlebnis, das digitale Elemente wie einen navigierbaren Zeitstrahl mit Objekten, wie etwa dem „Tarnmantel“, einem Requisit aus einer Inszenierung der Nibelungen-Festspiele, um einen materiellen und rezeptionsgeschichtlichen Eindruck erweitert.

Informative Führungen und interaktive Mitmachstationen

Neben der Möglichkeit, das historische Museumsgebäude und die Dauerausstellung zu entdecken, runden weitere kostenlose Programmangebote den Tag des offenen Denkmals im Andreasstift ab. Jeweils um 11 und 14 Uhr lädt die Führung „Die Netzwerke der Römer – Straßen, Soldaten, Austern“ zu einer informativen Reise in das römische Zeitalter in Worms ein. Auch für kleine Nachwuchshistoriker wird am Tag des offenen Denkmals ein spannendes Programm angeboten. Bei einer Hausrallye können die Kinder das Museum erkunden und sich an den Mitmachstationen in der Dauerausstellung auf ein spielerisches Geschichtserlebnis begeben.