Stephanie Lohr geht als Erstplatzierte in die Stichwahl

Eine Pressemitteilung der CDU Worms:

Applaus beim Eintreffen in den Elefantenhöfen: Stephanie Lohr (Mitte) wird am Wahlabend von ihren Unterstützerinnen und Unterstützern empfangen. Mit 44,1 Prozent geht sie als Erstplatzierte in die Stichwahl um das Amt der Oberbürgermeisterin. Fotograf-Mirco Metzler / Medienagentur die Knipser

Als Stephanie Lohr am Sonntagabend in die Elefantenhöfe kommt, steht das Ergebnis gerade erst fest. Der Hof ist voll. Applaus und Jubel setzen ein, als die Bürgermeisterin zu den wartenden Unterstützerinnen und Unterstützern tritt. Mit 44,1 Prozent hat Lohr im ersten Wahlgang die meisten Stimmen bei der Wormser Oberbürgermeisterwahl erhalten. Für einen Wahlsieg reicht das noch nicht – am 27. September entscheidet die Stichwahl.

„Ich freue mich sehr über dieses Ergebnis und bin dankbar für das Vertrauen, das mir so viele Wormserinnen und Wormser geschenkt haben“, sagt Lohr. „Aber wir haben noch nicht gewonnen. Die Stichwahl setzt alles wieder auf null. Deshalb werden wir in den kommenden zwei Wochen noch einmal alles geben und um jede Stimme und um Vertrauen werben.“

12.259 Stimmen entfielen auf Lohr. Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst erreichte mit 11.242 Stimmen 40,5 Prozent. Beide treten damit in zwei Wochen in der Stichwahl um die Nachfolge von Oberbürgermeister Adolf Kessel an.

„Die Menschen schauen genau hin, wer ihre Stadt kennt“

Für Lohr hat bei einer Oberbürgermeisterwahl die Kenntnis der Stadt eine besondere Bedeutung. Als Bürgermeisterin kennt sie viele Themen aus der täglichen Arbeit und ist zugleich seit vielen Jahren im Wormser Vereinsleben, im Ehrenamt und in der Kommunalpolitik verwurzelt. „Ich glaube, die Wormserinnen und Wormser haben bei dieser Wahl sehr genau hingeschaut: Wer kennt diese Stadt? Wer kennt ihre Themen, ihre Menschen und ihre Stadtteile? Und wem trauen sie zu, Verantwortung für Worms zu übernehmen?“, sagt Lohr. „Worms ist vielfältig. Unsere 13 Vororte haben genauso ihre eigenen Themen wie die unterschiedlichen Quartiere unserer Stadt. Überall gibt es Vereine, Betriebe und Menschen, die sich für ihr Umfeld einsetzen. Mir ist wichtig, die ganze Stadt im Blick zu haben und gleichzeitig zu wissen, was die Menschen vor Ort beschäftigt.“

Lohr dankte allen Wählerinnen und Wählern, die ihr am Sonntag ihre Stimme gegeben hatten. Dass ihre Kandidatur auch von Menschen unterstützt werde, die keiner Partei angehörten oder der Union nicht nahestünden, bedeute ihr viel. „Eine Oberbürgermeisterin trägt Verantwortung für die ganze Stadt. Deshalb möchte ich auch in den kommenden zwei Wochen Menschen über Parteigrenzen hinweg von meinem Weg für Worms überzeugen.“ Ihr Dank gelte ebenso ihrem Wahlkampfteam und den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern, die in den vergangenen Monaten viel Zeit und Arbeit investiert hätten.

Wahlbeteiligung bleibt ein Auftrag

Bei aller Freude über das eigene Abschneiden sprach Lohr auch die Wahlbeteiligung offen an. 44,1 Prozent der Wahlberechtigten gaben am Sonntag ihre Stimme ab. „Ich hätte mir eine höhere Wahlbeteiligung gewünscht. Das sage ich auch nach einem für mich guten Ergebnis ganz klar“, so Lohr. „Demokratie lebt davon, dass Menschen ihre Stimme nutzen. Mit dieser Beteiligung können wir deshalb nicht zufrieden sein.“ Für die Stichwahl gehe es nun darum, erneut möglichst viele Menschen für den Gang zur Wahlurne zu gewinnen: diejenigen, die ihr bereits ihre Stimme gegeben hätten, ebenso wie Wormserinnen und Wormser, die sich im ersten Wahlgang anders entschieden hätten. „Wir dürfen uns auf diesem Ergebnis nicht ausruhen. Jetzt geht es wieder raus zu den Menschen, ins Gespräch kommen, zuhören und überzeugen.“

Rückhalt von Metzler und Karlin

Der Wormser Bundestagsabgeordnete Jan Metzler hatte den Wahlabend in den Elefantenhöfen verfolgt und wandte sich nach Bekanntgabe des Ergebnisses ebenfalls an die Anwesenden. „Stephanie kennt Worms und die Menschen, die hier leben. Sie weiß aus ihrer Arbeit als Bürgermeisterin, wo die Herausforderungen liegen und was es bedeutet, Verantwortung für diese Stadt zu tragen. Dazu bringt sie die Erfahrung und Führungsstärke mit, die dieses Amt verlangt. Für mich ist klar: Stephanie ist die Richtige.“

Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Klaus Karlin, hob vor allem Lohrs Arbeitsweise und seine Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit ihr hervor: „Wir kennen Stephanie Lohr als Bürgermeisterin, die auch bei schwierigen Themen klar, strukturiert und lösungsorientiert arbeitet. Sie hört zu, wägt ab und entscheidet. Genau diese Art der Führung braucht Worms. Jetzt werden wir gemeinsam alles daransetzen, in den kommenden zwei Wochen weitere Menschen zu überzeugen.“

Wie groß die Motivation im Wahlkampfteam ist, zeigte sich noch am selben Abend. Während in den Elefantenhöfen gefeiert wurde, stand der nächste Termin bereits fest: Für Montagmorgen um 9 Uhr hatte das Team die erste Besprechung für die Stichwahl angesetzt. Lohr nahm es mit Humor. Dann könne sie nach dem Wahlabend immerhin eine Stunde länger schlafen als sonst. Viel mehr Pause ist nicht vorgesehen.

Die Stichwahl findet am Sonntag, 27. September, statt.