Bau einer klimafreundlichen Kita in der Prinz-Carl-Anlage
Eine Pressemitteilung der Stadt Worms:

Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst (r.) und Projektleiterin Anna Bauer (Abteilung Architektur / Projektmanagement, l.) mit Mitgliedern der Initiative „Wormser for Future“ auf dem Dach der Kita in der Prinz-Carl-Anlage. © Stadt Worms / Kommunikation und Marketing
Auf dem Gelände der Prinz-Carl-Anlage entsteht derzeit eine moderne Kindertagesstätte in nachhaltiger Brettsperrholzbauweise, die neue Maßstäbe in Sachen Klimaschutz, Energieeffizienz und Stadtentwicklung setzt. Die zweigeschossige Kita wird Platz für 100 Kinder bieten, barrierefrei zugänglich sein und über helle, gut ausgestattete Gruppenräume, Schlafbereiche, einen Mehrzweckraum, Eltern- und Teamräume sowie einen Essbereich verfügen.
Bei einer Besichtigung der Baustelle erläuterten Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst und Projektleiterin Anna Bauer den interessierten Mitgliedern der Initiative „Wormser for Future“ die zahlreichen Maßnahmen zum Klimaschutz: Die Kita wird als Effizienzhaus 40 errichtet und verfügt über eine Photovoltaik-Anlage auf dem begrünten Flachdach. Für Heizung und Kühlung sorgen vier elektrisch betriebene Luft-Wasser-Wärmepumpen, während die Belüftung über eine moderne Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erfolgt. Bodentiefe Fenster mit außenliegendem Sonnenschutz sowie der energieeffiziente Baukörper in Brettsperrholzbauweise reduzieren den Wärmeverlust zusätzlich.
„Mit dem Neubau der Kita setzen wir ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung. Durch die Verwendung von Holz und den Einsatz erneuerbarer Energien verbindet das Gebäude modernen Komfort mit ökologischer Verantwortung“, betont Timo Horst. „Gleichzeitig schaffen wir mit der Kita in der Prinz-Carl-Anlage sowie dem Neubau der Kita in der Carl-Villinger-Straße deutlich mehr Betreuungsplätze in Worms. Wir werden eine Versorgungsquote von rund 10 Prozent für Kinder unter zwei Jahren sowie nahezu 100 Prozent für Kinder ab zwei Jahren bis zum Schuleintritt erreichen. Damit erfüllen wir vorerst die Ausbauziele und richten den Fokus künftig auf die Sanierung bestehender Einrichtungen und den Neu- oder Umbau von Schulen.“



Dennis Dirigo