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Begegnungsstätte kommt ins Seniorenalter

Eine Pressemitteilung der Stadt Worms:

Der Beigeordnete Timo Horst im Gespräch mit Seniorinnen und Senioren bei der Feierstunde zum 60-jährigen Bestehen der „Kleinen Weide“.
© Stadt Worms / Kommunikation und Marketing

Am Donnerstag, 29.01.2029 wurde in der städtischen Seniorenbegegnungsstätte im Wormser Nordend in der Kleinen Weide 1 das 60-jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert.

In seinem Grußwort betonte der Beigeordnete Timo Horst (in Vertretung von Sozialdezernent Waldemar Herder) die Bedeutung der Einrichtung: „Damals wie heute bietet die Seniorenbegegnungsstätte „Kleine Weide“  Möglichkeiten für Austausch und Begegnung, fördert Aktivitäten und Bildung im Alter und wirkt Einsamkeit entgegen. Wir freuen uns, dass wir unseren Seniorinnen und Senioren auf diese Weise etwas zurückgeben können.“

Um Weihnachten 1965 hatte der damalige Oberbürgermeister der Stadt Worms Heinrich Völker die Begegnungsstätte eröffnet. Seit sechs Jahrzehnten leisten inzwischen bereits mehrere Generationen von Mitarbeitenden städtische Seniorenarbeit in der Keinen Weide – ein Jubiläum, das es nun zu feiern galt. Den feierlichen Rahmen dafür lieferten Showeinlagen der Senioren-Tanzgruppe, eine Ausstellung mit Fotos aus sechs Jahrzehnten, ein Pub-Quiz und gemeinsames Singen – organisiert und gestaltet von der städtischen Fachstelle für Senioren und Inklusion, die die Seniorenbegegnungsstätte betreibt.

Der damalige Oberbürgermeister Heinrich Völker eröffnete um Weihnachten 1965 offiziell die Seniorenbegegnungsstätte „Kleine Weide“.
© Stadt Worms / Stadtarchiv – Nr. 307_0936_019 / Foto: Rolf Ochßner

Aktuell hat die Begegnungsstätte dreimal in der Woche geöffnet: montags und donnerstags zum gemütlichen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und Spielen – dienstagsnachmittags findet ein Tanzangebot statt (Freestyle-Formationstanz). Außerdem wird dort auch eine Vielzahl an Festen gefeiert, meist mit jahreszeitlichem Bezug – dazu gehören u.a. Fastnacht, Ostern, Sommerfest und Weihnachten. Zusätzlich werden Tagesausflüge mit dem Bus angeboten.

Auch die Zukunft der Begegnungsstätte ist gesichert: Als gemeinsames Projekt der Stadt Worms und der Wohnungsbau GmbH Worms entsteht auf der gegenüberliegenden Straßenseite aktuell ein neues Quartiers- und Beratungszentrum mit Cafe „LiNo“ (Leben im Nordend). Es wird neuen bezahlbaren Wohnraum bereitstellen und als zentraler Treffpunkt im Stadtviertel Angebote im Nordend bündeln. Dazu gehören die Seniorenbegegnungsstätte, das Stadtteilbüro der Caritas, das Quartiersmanagement der „Sozialen Stadt Grüne Schiene“, der Sozialraumdienst, die Projekte „Jugend stärken“ und „BIWAQ“ (Bildung, Wirtschaft und Arbeit im Quartier) sowie eine „Außenstelle“ der Volkshochschule. In ein separates zweites Gebäude wird das Familienzentrum „Spiel und Lernstube“ ziehen.