Das Triumvirat* der Nibelungen

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Drei Personen, ihr gemeinsames Interesse seit mehr als einem Jahrzehnt: die Nibelungen Festspiele in Worms. 2014, wenn Dr. Dieter Wedel Regie und Intendanz abgibt, gibt es diese Konstellation zum letzten Mal, und dann wird es zu einer ersten echten Nagelprobe für die Wormser Festspiele kommen. Was kommt nach Wedel, Hinkel und Liegmann? Mehr über den Regiezampano, seinen Schattenmann und die Frau, die die Fäden zieht, erfahren Sie in unserer aktuellen WO!-Ausgabe.

* Ein Triumvirat bezeichnet ein Bündnis von drei Personen, die gemeinsame Interessen verbinden.

APROPOS NIBELUNGEN… Wie Sie ja vielleicht schon mitbekommen haben, hat unser Verlag sogar einen WO!-Mitarbeiter als V-Mann bei den Nibelungen eingeschleust, der sich unter dem Decknamen „Peter Englert“ unters Ensemble mogeln konnte, in dem er vorgetäuscht hat, er wäre Schauspieler. Einer lokalen Band namens „The Döftels“ konnte er sogar über Jahre hinweg den Bären aufbinden, er wäre Sänger. Bei uns in der Redaktion war dem „Wiesel“, wie er in der Agentenbranche genannt wird, vor wenigen Monaten sogar gelungen, in die Rolle eines vermeintlichen Journalisten zu schlüpfen. Natürlich haben wir sofort gemerkt, dass das „Wiesel“, das auch Namen wie Gerenot, Jim oder der Schellack-Spieler benutzt, unmöglich Journalist sein kann, aber wir haben einfach mitgespielt, um an brandheiße Infos bei den Nibelungen ranzukommen. Dank seines neuesten Nibelungencoups darf er nun, ab 5. Juli nahezu täglich, mit städtischer Erlaubnis richtig viel Krach vorm Wormser Dom machen und nebenbei einem Boulevardblatt wie WO! Bericht erstatten.

Einen ersten Undercover- Bericht, aus Schutzgründen unter dem Pseudonym „Jim Walker jr.“ verfasst, fi nden Sie bereits in dieser Ausgabe (Seite 21 – Rubrik: Lokales Blut). Jetzt kommt die Zeit, wo auch wir wieder so etwas wie Stolz empfi nden dürfen, wenn die große Welt zu Besuch nach Worms kommt. Ist ja schließlich „unter der Zeit“ nicht immer alles sooo spektakulär in Worms. Aber im Sommer, da kann man sich bedenkenlos in der Toscana Rheinhessens niederlassen.

Umso besser, dass bei den Nibelungen Festspielen alles wieder so ist, wie der Wormser das kennt. Endlich wird wieder vor dem Wormser Dom gemordet, geliebt, gehasst und „integriert“ (wie Lothar Matthäus jetzt wohl sagen würde). In diesem Sinne: Willkommen in Worms! „Lust auf Kultur“ beim Lesen der 91. Ausgabe von: WO! – DAS Wormser Stadtmagazin wünscht Ihnen

Frank Fischer

 

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