Rock’n’Wein beim Kloose Helmut

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Vino & Musica mit „The Incredible Firecacadoos“

30. Mai 2019 | Weingut Kloos in Worms Horchheim:

Wein und Musik, das ist eine Kombination, die der Öko Winzer Helmut Kloos bei seinem Hoffest am langen Christi-Himmelfahrt-Wochenende jedes Jahr aufs Neue seinen Gästen kredenzt. Gaststar war zusätzlich bestes Frühsommerwetter, bei dem die geschmackvollen Kreationen des Winzers besonders gut zur Geltung kamen.

Traditionell eröffnete das Hoffest dann auch mit einer musikalischen Weinprobe. Bestens besucht und musikalisch begleitet von MONOBETO zelebrierte der Horchheimer Helmut Kloos rheinhessische Leichtigkeit, zu der Alberts Köstlichkeiten vom Grill und dessen beliebte Pesto al Albert ebenfalls beitrugen. Am ersten Abend stand der Hof ganz im Zeichen des Rock’n’Roll. Mit dem Auftaktsong „Rock around The Clock“ gaben THE INCREDIBLE FIRECACADOOS das musikalische Motto des Abends vor. Wie eine perfekt geölte Musikmaschine spannte die Band einen rockenden Bogen vom seligen Bill Haley bis hin zu den Klängen der späten Beatles („Back in The USSR“) und den frühen Queen („Crazy Little Thing Called Love“). Die traditionelle Bandbesetzung Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang wurde aufgelockert durch das ausdrucksstarke Saxofon-Spiel der studierten Jazzmusikerin GESA MARIE SCHULZE, die seit einiger Zeit die Herrenrunde um eine weibliche Komponente erweitert. Zusätzlich unterstützte sie Sänger CHRISTIAN HERD mit ihrem rauen Timbre stimmlich perfekt und eröffnet damit der Band neue musikalische Möglichkeiten. Party Kracher wie „Wolly Bully“ erklangen verstärkt durch das eindringliche Saxofon-Spiel deutlich prägnanter. Klar, dass sich das Publikum bei so viel musikalischer Dringlichkeit nicht lange bitten ließ, den Raum vor der Bühne in eine Dancehall umzuwandeln. Passend zu den rockigen Beats tanzte man lässig einen Boogie oder probte sich paarweise im entspannten Disco Fox, der irgendwie immer passt.

Fazit: Am Ende des ersten Abends konnte sich Helmut Kloos über einen rundum gelungenen Auftakt freuen. Während der Wein die Gaumen begeisterte, verbreiteten die „Firecacadoos“ schon nach wenigen Takten gute Laune. Eine Rezeptur, die sich auch an den nächsten zwei Tagen nicht ändern sollte.