Stephanie Lohr einstimmig zur OB-Kandidatin der CDU Worms gewählt

Eine Pressemitteilung der CDU Worms:

Bürgermeisterin Stephanie Lohr nimmt nach ihrer einstimmigen Wahl zur CDU-Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl den langanhaltenden Applaus der Mitglieder in der voll besetzten Kapelle entgegen. Foto: Kati Nowicki/CDU Worms

Minutenlanger Applaus und eine sichtbar geschlossene Partei: Die CDU Worms hat Bürgermeisterin Stephanie Lohr am Dienstagabend einstimmig zu ihrer Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl 2026 gewählt. In der stimmungsvoll illuminierten Kapelle in der Prinz-Carl-Anlage zeichnete sich schon lange vor dem offiziellen Votum ab, wie groß der Rückhalt für die Kreisvorsitzende innerhalb der eigenen Reihen ist.

Die Kapelle war bis auf den letzten Platz besetzt; zahlreiche Gäste verfolgten die Versammlung im Stehen. Die Stimmung im Saal war aufmerksam, geschlossen und von spürbarer Zuversicht geprägt. Schon beim Gang ans Rednerpult erhielt Lohr langanhaltenden Applaus. Nach ihrer rund 20-minütigen Bewerbungsrede sowie nach der Bekanntgabe des einstimmigen Ergebnisses erhoben sich die Mitglieder zu minutenlangem Beifall.

„Worms ist mein Zuhause“

„Worms ist mein Zuhause“, betonte Lohr gleich zu Beginn ihrer Rede. Sie beschrieb das vertraute Gefühl, nach einer Reise die Silhouette des Doms oder der Klausenbergkapelle zu sehen und zu wissen: „Hier gehöre ich hin.“ „Und genau deshalb“, führte Lohr fort, „stehe ich heute vor euch und sage aus tiefster Überzeugung: Ja, ich will die Oberbürgermeisterin unserer Stadt werden.“

In ihrer Bewerbungsrede verband Lohr persönliche Prägungen mit einem klaren politischen Führungsanspruch. Die Bürgermeisterin sprach über ihre enge Heimatverbundenheit, ihr 25-jähriges Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr und ihren beruflichen Werdegang als Volljuristin mit MBA-Abschluss sowie als erfahrene Dezernentin.

Besonders eindringlich schilderte Lohr ihre Erlebnisse als junge Feuerwehrfrau beim tragischen Einsatz nach der Explosion bei Schill Malz im Jahr 2008, bei dem ein Kamerad sein Leben verlor und der damalige Feuerwehrchef lebensgefährlich verletzt wurde. Dieses Ereignis habe sie nachhaltig geprägt und ihr Verständnis von Verantwortung definiert. „Verantwortung ist keine graue Theorie“, sagte Lohr. „Sie zeigt sich in der Fähigkeit, einen kühlen Kopf zu behalten und Orientierung zu geben, wenn andere es gerade nicht können.“

Professionalität statt Show-Effekte

Inhaltlich präsentierte sich Lohr als qualifizierte Kandidatin mit umfassender Verwaltungs- und Führungserfahrung. Ihre politische Vision richte sich an den zentralen Zukunftsfeldern der Stadt aus. Dabei grenzte sie ihren eigenen Führungsstil deutlich von kurzfristiger Inszenierung und rein populistischen Zuspitzungen ab: „In den entscheidenden Momenten unseres Lebens suchen wir keine Show. Wir suchen Professionalität. Wir suchen Sachverstand. Wir suchen Klarheit.“

Mit Blick auf die kommenden Monate skizzierte Lohr zudem sehr deutlich, wie sie und ihr Team den bevorstehenden Wahlkampf führen wollen. Für sie sei eine Kampagne kein bequemes Ausruhen auf den Lorbeeren der Vergangenheit, sondern eine aktive Einladung zum Dialog.

„Ich will einen Wahlkampf, der sich an zwei Dingen misst: an den besten Ideen für unsere Stadt – und an der Frage, wer das Rüstzeug, die Erfahrung und die Fähigkeiten besitzt, dieses anspruchsvolle Amt verlässlich auszufüllen“, betonte Lohr. Man werde sich von Miesmachern und Meckerern in den sozialen Medien nicht verrückt machen lassen. Der Stil der CDU stehe im gesamten Wahlkampf für Anstand, Fairness, gegenseitigen Respekt und echte Ergebnisse für die Bürgerinnen und Bürger von Worms.

„Das beste Angebot für unsere Stadt“

Prominente Unterstützung erhielt Lohr an diesem Abend aus den eigenen Reihen. Der Wormser Bundestagsabgeordnete Jan Metzler bezeichnete sie als „das beste Angebot, das wir dieser Stadt machen können“. Worms sei „reif für eine Oberbürgermeisterin“. Mit Blick auf seine vier direkten Wahlerfolge sagte Metzler zudem, er habe sich dabei immer auf die Wormserinnen und Wormser verlassen können – und genau dieses Vertrauen wünsche er nun auch Stephanie Lohr.

Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Dr. Klaus Karlin, bezeichnete Lohr als „zielorientiert, belastbar und führungsstark“. Sie verbinde juristische Kompetenz, wirtschaftliche Erfahrung und großes Einfühlungsvermögen. Die Fraktion stehe geschlossen hinter der Kandidatin.

Zum Abschluss der Versammlung zeigte sich Lohr tief bewegt vom Vertrauensvotum der Partei. „Packen wir es gemeinsam an für unser Worms!“, rief sie den Mitgliedern unter erneut langem Applaus zu – mit Herz, Verstand und Zuversicht.