WO! hin beim „Jazz & Joy“?

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„25. Jazz & Joy“ vom 19. bis 21. Juni 2015

„5 Bühnen, 3 Tage und 40 Konzerte“ – da kann man schnell mal die Übersicht verlieren. WO! hat deshalb für Sie zum leichteren Navigieren durch den proppenvollen Spielplan ein paar Tipps zusammengestellt: Wer sind die Stars, wer die Geheimtipps und wen sollten Sie sich auf jeden Fall anhören?

Auf keinen Fall verpassen:

Jan Delay & Disko No.1
FR, 21.30 Uhr, Marktplatz:
Treffsichere Reime, eingängige Beats und eine einzigartartige Gesangsstimme – Schlagworte, die allesamt auf Jan Delay zutreffen. Der Hamburger zählt mit seiner exzellenten Begleitband Disko No.1 zu den besten Livekünstlern des Landes. Auf den letzten Ausläufern seiner „Hammer & Sichel“-Tour macht er Station auf dem Wormser Marktplatz und wird legendäre Hits wie „Oh Jonny“, „St. Pauli“ oder „Sie kann nicht tanzen“ live zum Besten geben.

ABBY
SA, 22.30 Uhr, Jugendherberge:
Die Indie-Pop-Songs der Berliner Band widmen sich immer gültigen Themen wie Coming of Age-Nöte, enttäuschte Freundschaft, Liebe, Spaß und Sehnsucht. Der Musikstil der Gruppe ist geprägt durch die 70er Jahre und wird stark von der zeitgenössischen elektronischen sowie der klassischen Musik beeinflusst.

Moop Mama
SO, 18.00 Uhr, Marktplatz:

Foto: Agentur
Foto: Agentur

Weil er sich in München langweilte, gründete der Tenorsaxophonist Marcus Kesselbauer 2009 die zehnköpfige Marching-Band, die ihre Liebe zu Soul und Funk auf „Guerilla“- Konzerten auslebte: in Parks, vor Universitäten oder auf öffentlichen Plätzen – bis die Gigs wegen Ruhestörung von der Polizei beendet wurden. Inzwischen ist die Hip-Hop-Blaskapelle längst kein Geheimtipp mehr und tritt auf zahlreichen Festivals auf (u.a. 2013 Vorgruppe der Sportfreunde Stiller, 2015 von Jan Delay & Disko No.1).

Die Höchste Eisenbahn
SO, 19.30 Uhr, Jugendherberge:
Zwei Musiker, ein Klavier, ein paar Gitarren und viel Melodramatik – so begann die Geschichte der Berliner Band. Heute spielen sie poppig-beschwingten Eisenbahn-Style. Ihre Platte „Schau in den Lauf Hase“ weckt in den Köpfen ihrer Zuhörer Erinnerungen an den Kultfilm „La Boum“ oder an rot-grünleuchtende Nachtszenen mit jungen Pärchen auf Mopeds.


Die Stars:

Till Brönner Quintett
FR, 21.30 Uhr, Weckerlingplatz:

Foto: Andreas Bitesnich
Foto: Andreas Bitesnich

Das Quintett verbreitet das Jam-Feeling der 60er und 70er Jahre. Dabei spielt die Popularität von Bandleader Till Brönner keine Rolle. Der Startrompeter konzentriert sich voll und ganz auf die Klänge seines Instruments und zeigt auf beeindruckende Weise, was er aus seiner Trompete herausholen kann. Kaum ein anderer deutscher Künstler ist in der Lage, den Spagat zwischen Klassik, Pop und Jazz mit so viel Erfolg zu vollführen.

Bob Geldorf & Band
SA, 22.30 Uhr, Marktplatz:

Foto: Agentur
Foto: Agentur

Der irische Rocksänger hat die Besucher des Festivals schon einmal begeistert. Seine Karriere als Sänger startete der Echo- Preisträger mit „The Boomtown Rats“, die ihren größten Hit 1979 mit dem Lied „I Don’t Like Mondays“ landeten. Bekannt ist Geldof aber nicht nur durch seine Musik, sondern auch für die Initiierung der weltweiten Live-Aid-Konzerte sowie für sein sozialpolitisches Engagement gegen die weltweite Armutsentwicklung.

Dr. Feelgood
SO, 19.00 Uhr, Schlossplatz:
Mit Hitsingles wie „Roxette“, „Back in the Night“ oder „Milk and Alcohol“ feierte die englische Rockband, die in Worms ihr einziges Deutschland-Konzert in diesem Jahr spielt, weltweite Erfolge. Der Hit „See You Later Alligator“ brachte die erste Goldscheibe. Noch heute sind Dr. Feelgood einer der weltweit beliebtesten und aufregendsten Rhythm & Blues-Live-Acts.

Patrice
SO, 20.30 Uhr, Marktplatz:
Der deutsche Reggae-Sänger Patrice nimmt sein Publikum mit auf eine musikalische Reise, die keinerlei Genregrenzen kennt: Elegant mischt er jamaikanische Klänge mit Funk, Hip-Hop, Neo-Soul, R’n’B und Afrobeat. Patrices Sound ist mal träumerisch und sanft, mal aufwühlend und energisch, und seiner charismatischen Stimme gelingt es immer, die Zuhörer zu fesseln.


Die Geheimtipps:

Urban Nomades
SA, 16.00 Uhr, Schlossplatz:
Pape Dieye aus Senegal, Raphael Kofi aus Ghana und Werner Englert aus Deutschland sind musikalische Weltenbummler und präsentieren traditionelle Instrumente aus Afrika, Asien und Lateinamerika, dazu moderne Technik, Saxophon und Querflöte.

Flo Mega & The Ruffcats
SA, 17.30 Uhr, Marktplatz:
Flo Mega zeigte durch seinen 2. Platz beim Bundesvision Song Contest 2011 und in seinen zahlreichen Live-Shows, dass sein deutschsprachiger Soul das Publikum begeistert. Seit 2007 begleitet ihn die Berliner Soul- und Funkband The Ruffcats.

Marshall Cooper
SA, 19:00 Uhr, Weckerlingplatz:
Ihre Kompositionen zeigen eine Mischung aus schneidigen Bläsersounds und den Soundtracks legendärer Filmklassiker von Sergio Leone bis Quentin Tarantino. Die Mainzer Band spielt einen Stilmix aus Swing und Jazz, Pop, Western, Rhythm ‘n‘ Blues, Funk und Hip-Hop.

Laupaire
SO, 15:00 Uhr, Jugendherberge:
Hört man die Stimme von Robert Laupert, muss man unwillkürlich an den jungen Bob Dylan denken. Er singt mal zart und nahbar, mal mit der gutturalen Gebrochenheit der alten Bluesmeister.


Für Jazzfans:

The Bassface Swing Trio feat. Emil Mangelsdorff
SA, 15.30 Uhr, Platz der Partnerschaft:
Der Altsaxophonist Emil Mangelsdorff gehört mit seinen 90 Jahren zu den Gründervätern und den profiliertesten Solisten / Komponisten des deutschen Jazz. In Worms wird der mehrfach ausgezeichnete Jazzer vom „Bassface Swing Trio“ begleitet, das klingt und swingt in der Tradition von Ray Brown, Oscar Peterson oder Gene Harris.

Joachim & Rolf Kühn
SA, 18:00 Uhr, Platz der Partnerschaft:
Fast drei Jahrzehnte mussten verstreichen, bis eines der großen Brüderpaare im europäischen Jazz ein neues gemeinsames Projekt startete. Ein früher Meilenstein in ihrer gemeinsamen Karriere war Mitte der 60er Jahre das „Rolf und Joachim Kühn Quartett“, mit dem sie sowohl auf den Berliner Jazztagen als auch auf dem Newport Jazz Festival auftraten. 2011 erhielten beide einen Echo für ihr Lebenswerk.

Marilyn Mazur Spirit Cave
SA, 20.30 Uhr, Platz der Partnerschaft:
Dahinter verbirgt sich ein neues aufregendes Projekt der dänischen Jazzerin Marilyn Mazur! Die Perkussionistin, Pianistin und ehemalige Schlagzeugerin von Miles Davis wird gemeinsam mit Jan Bang und Eivind Aarset das Publikum in Worms mit ihrer sinnlichen Musik verzaubern.

Mezzoforte
SA, 22.00 Uhr, Weckerlingplatz:
DIE legendäre Funk-Fusion-Band aus Island! Als ihr Song „Garden Party“ 1983 weltweit Bekanntheit erlangte, waren die isländischen Jungs gerade erst volljährig geworden. Seither gilt Mezzoforte als die wichtigste Fusion-Band Europas. Mit ihrer Musik wuchsen ganze Generationen auf und unzählige Radio- und TV-Sendungen nutzen ihre Melodien.

Oran Etkin Gathering Light
SO, 15.30 Uhr, Platz der Partnerschaft:
Oran Etkins einzigartiger Sound auf der Klarinette, der Bass-Klarinette und dem Saxophon begeistert die Jazzwelt! 2012 gewann der in Israel geborene Jazzmusiker den Grammy-Award für sein Album „All About Bullies“.

Nils Wülker & Band
SO, 17.30 Uhr, Weckerlingplatz:
Vor kurzem gewann einer der erfolgreichsten Trompeter und Songwriter in Europa für sein 2007 erschienenes Album „Safely Falling“ einen German-Jazz-Award in Gold für mehr als 10.000 verkaufte Alben, 2013 erhielt er den „ECHO Jazz“. Nils Wülker vereint die rhythmischen und harmonischen Finessen des Jazz mit dem melodiösen und groovebetonten Spiel von Funk, Rock und Pop.

Iiro Rantala – Lars Danielsson – Peter Erskine
SO, 18.00 Uhr, Platz der Partnerschaft:
Der Finne Rantala zählt zu den herausragenden Pianisten des skandinavischen Jazz. Der schwedische Jazzbassist und -cellist Lars Danielsson arbeitete schon mit vielen großen Namen der Jazzszene zusammen und der dritte im Bunde, Peter Erskine, ist ein preisgekrönter, amerikanischer Jazz-Schlagzeuger und zweifacher Grammy-Gewinner.

Nicole Conte Combo
SO, 20.00 Uhr, Weckerlingplatz:
Nicola Conte aus Italien, weltweit bekannter und vielfach ausgezeichneter Produzent, Songwriter, DJ und Gitarrist, mischt seit den frühen 90er Jahren die Szene auf.