Das Jahr der SAT Schadensmanagement GmbH

Ein Unternehmen, das im Jahr 2022 besonders auf sich aufmerksam machte, war die sat Schadensmanagement GmbH aus Worms. Unter der Leitung der beiden Geschäftsführer Bastian Fischer und Efrem Önder wurde die sat-Gruppe, zu denen die Firmen sat Schadensmanagement, Elektro, Sanitär, Bedachungen und Leckortung gehören, in den letzten fünf Jahren zu einem der größten Schadensregulierer bundesweit im Bereich Wasser- und Brandschäden. Im Jahr 2022 ist das Unternehmen vor allem durch sein soziales Engagement positiv aufgefallen und konnte dadurch seinen Bekanntheitsgrad immens steigern. Zunächst als Hauptsponsor bei Wormatia Worms in Erscheinung getreten, profitierten in der Folge noch zahlreiche weitere regionale Vereine von den Hilfen der sat Schadensmanagement GmbH. Im kulturellen Bereich engagierte man sich bei den Nibelungen Festspielen, beim Jazz & Joy oder beim Backfischfest mit einer Drohnenshow. Mit Geschäftsführer Efrem Önder haben wir uns über das abgelaufene Jahr und die Ziele für 2023 unterhalten.

WO! Herr Önder, seit 2017 sind Sie gemeinsam mit Bastian Fischer Geschäftsführer der Firma sat Schadensmanagement. Wenn Sie auf die letzten fünf Jahre zurückblicken, wie hat sich Ihr Unternehmen in dieser Zeit entwickelt?

Unsere Fünfjahresprognosen, die von uns 2017 aufgestellt wurden, haben funktioniert. Wir haben unseren Umsatz jedes Jahr verdoppelt. Unser Unternehmen hat sich in verschiedenen Bereichen, nicht nur im Bereich Schadensmanagement, weiterentwickelt.

WO! 2021 war für die sat Schadensmanagement GmbH ein gutes Geschäftsjahr, da man u.a. im Ahrtal der zweitgrößte Sanierer für Elementarschäden vor Ort war. Wie lief das Geschäftsjahr 2022?

Das Geschäftsjahr 2022 lief wie erwartet, aufgrund der Situation, dass wir uns auf dem Markt behauptet haben. Zudem konnten wir mit vielen Versicherungen neue Verträge unterzeichnen, so dass wir im Rahmen der sat Schadensmanagement GmbH unseren Umsatz gegenüber dem Vorjahr nochmal um 30 Prozent steigern konnten. Mit allen anderen Gesellschaften um das Dreifache. Auch die Mitarbeiterzahl ist noch einmal gestiegen, denn wir beschäftigen aktuell 165 Mitarbeiter.

WO! Welches Erlebnis aus dem Jahr 2022 ist besonders bei Ihnen hängengeblieben?

Definitiv Jazz & Joy, der Aufstieg der Wormatia und der riesengroße Brand in der Friedrichsstraße.

WO! Ihre Unternehmensphilosophie ist es, einen Teil des erwirtschafteten Erfolges mit Ihrer Heimatstadt zu teilen und Sie haben sich im Jahr 2022 sehr vielfältig sozial engagiert. Können Sie kurz schildern, in welchen Bereichen Sie sich als Sponsor eingebracht haben?

Wir haben die drei großen Feste der Stadt – Jazz & Joy, Nibelungen Festspiele und Backfischfest – unterstützt und werden das auch im neuen Jahr tun. Bei den Nibelungen Festspielen waren wir bisher Hauptpartner und werden zukünftig Premiumpartner. Auch beim Backfischfest werden wir uns stärker einbringen.

WO! Sie sind seit Anfang des Jahres auch neuer Hauptsponsor der Wormatia. Wie beurteilen Sie die aktuelle sportliche Situation der Wormatia?

Die sportliche Situation ist derzeit sehr angespannt. Ob die zuletzt getroffenen Personalentscheidungen richtig waren, darüber maß ich mir kein Urteil an. Ich finde es sehr schade, dass wir gerade in der Defensive, wo wir am besten auf- gestellt waren, nun aufgrund des Verletzungspechs auf Spielersuche sind. Allerdings glaube ich felsenfest daran, dass wir keinen Abstieg erleben werden und wünsche das der Wormatia, weil sie ein wichtiger Teil des regionalen Sports ist und uns auch viel Freude bereitet.

WO! Haben denn auch Ihre Mitarbeiter von Ihrem wirtschaftlichen Erfolg profitiert? Selbstverständlich. Aufgrund dessen, dass auch viele unserer Mitarbeiter von steigenden Energiekosten betroffen sind, haben wir uns dazu entschieden, eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3.000 Euro an jeden Mitarbeiter zu zahlen – vom Azubi bis zum Geschäftsführer. Uns sind zufriedene Mitarbeiter wichtig, damit sie auch weiterhin erfolgreich für unser Unter- nehmen arbeiten.

WO! Welche Ziele verfolgt Ihr Unternehmen im Jahr 2023?

Im neuen Jahr stehen die Gründungen der Niederlassungen in Frankfurt, Augsburg, Köln und Karlsruhe auf dem Plan. Die Verträge und Räumlichkeiten stehen bereits, aktuell sind wir nur noch auf Personalsuche. Wir werden also auch 2023 weiter expandieren. Wichtig ist uns allerdings zu erwähnen, dass wir als ständig wachsender, überregionaler Schadenssanierer weiterhin ein Wormser Unternehmen sind, das sich hier in seiner Heimat gesellschaftlich einbringt.

Titelbild: Unterzeichnung des Sponsoren Vertrages Wormatia Worms

Das Gespräch führte Frank Fischer

Fachkräfte gesucht! Auch sat Schadensmanagement hat aktuell attraktive Stellen zu besetzen:

 

Mehr Informationen über die Firma finden Sie hier: https://sat-schaden.de/

Textfotos: links Bastian Fischer, rechts Efrem Önder