„Geballte Kraft“ in Worms-Heppenheim
Eine Pressemitteilung der Stadt Worms:

Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst (rechts) und Künstlerin Gabi Bruckmann unterstützen ein Kindergartenkind beim Anbringen „seiner“ Kugel.
An der Eingangsfassade der Evangelischen Kindertagesstätte Sonnenblume prangt seit Kurzem die künstlerische Intervention „Geballte Kraft“. Die Arbeit der Trierer Künstlerin Gabi Bruckmann symbolisiert das Potenzial jedes einzelnen Sonnenblumenkerns als Quelle von Wachstum und Leben. Die Installation versammelt eine Vielzahl von Metallkugeln unterschiedlicher Größen, die in Form einer Sonne oder Sonnenblume angeordnet sind. Zwischen den in unterschiedlichen Gelbtönen gehaltenen Kugeln befinden sich auch einzelne, die von den Kindern selbst gestaltet und im Zuge der Vorstellung des Projektes auch montiert wurden. Die bemalten Kugeln können abgenommen und neu gestaltet werden, so dass sich immer neue Kita-Kinder-Generationen im Erscheinungsbild der Arbeit einbringen können. Weiße Linien durchziehen außerdem die Oberfläche der kreisrunden Anordnung und symbolisieren die Strahlkraft des Objekts, während die Pflanzung der Anlage die Verbindung von Natur und Energie erlebbar macht.
In der Gesamtkonzeption spielen Nachhaltigkeit und Wartungsfähigkeit eine zentrale Rolle: Die Materialien sind langlebig, wetterfest und der Austausch einzelner bemalter Kugeln erfolgt ohne großen Eingriff.
Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst erklärte, dass die Umsetzung von Kunst am Bau bei kommunalen Bauvorhaben gesetzlich vorgeschrieben ist und die entsprechenden Summen im Rahmen der Landesförderung bereitgestellt würden. „Mir ist es wichtig, dass wir Künstlerinnen und Künstler auf diese Weise fördern können, aber auch für die Kinder sollte die Kunst zugänglich sein. Das ist hier wunderbar gelungen: Mit der Möglichkeit, einzelne Kugeln selbst zu gestalten, machen die Kinder sich das Kunstwerk zu eigen.“
Hintergrund
Trägerin der Kita Sonnenblume in Worms-Heppenheim ist die Evangelische Kirchengemeinde. Gelände und Gebäude werden aber von der Stadt Worms betrieben, die das Haus in den letzten Jahren in erheblichem Umfang saniert und erweitert hat. Die Fertigstellung der Kunst am Bau markiert das vorläufige Ende dieser Arbeiten.



