Wormser Herz verbindet Menschen, Tradition und Teilhabe
Eine Pressemitteilung der EWR AG:

Das Wormser Herz schafft einen Ort, an dem Menschen ihre Verbindung zueinander und zur Stadt sichtbar machen können. Mit vielen Beteiligten wurde die Idee von Bojemääschter Markus Trapp (Mitte, mit Backfischbraut Romy Summers) Wirklichkeit.
Mit dem Wormser Herz hat die Stadt Worms einen neuen Ort für persönliche Geschichten und sichtbare Verbundenheit erhalten. Gemeinsam mit Vertreter:innen der Stadt Worms, den Fischerwäädern, des #wormsliebe-Teams und der Lebenshilfe Worms hat EWR die rund 2,80 Meter hohe Installation heute feierlich am Eingang zum Backfischfest enthüllt. Direkt im Anschluss brachten Bojemääschter Markus Trapp und die Backfischbraut Romy Summers das erste Schloss am Wormser Herz an.
Ein Ort für persönliche Geschichten
Das Wormser Herz schafft einen Ort, an dem Menschen ihre Verbindung zu Worms sichtbar machen können. Besucher:innen haben die Möglichkeit, Schlösser anzubringen und damit persönliche Erinnerungen, Freundschaften oder besondere Momente symbolisch festzuhalten. Während des Backfischfestes steht die Installation am Eingang des Festplatzes vor der Brücke.
Aus einer Idee wird ein Gemeinschaftsprojekt
Die Idee zum Wormser Herz entstand aus dem Wunsch, die besondere Verbundenheit vieler Menschen mit Worms dauerhaft sichtbar zu machen. Für Markus Trapp, Bojemääschter der Fischerwääd, steht das Projekt in direktem Zusammenhang mit dem Charakter des Backfischfests. Das Backfischfest steht seit Generationen für Begegnung, Gemeinschaft und die besondere Verbundenheit mit Worms. „Für viele Wormserinnen und Wormser ist es aber noch viel mehr: Hier wurden Freundschaften geschlossen, Menschen haben sich kennengelernt, verliebt und gemeinsam ihre Lebenswege begonnen. Viele Paare haben sich auf dem Backfischfest getroffen und sind bis heute miteinander verbunden“, weiß Trapp.
Die Idee zum Wormser Herz entstand aus dem Wunsch, genau diese Verbundenheit sichtbar und dauerhaft erlebbar zu machen. Das große Herz soll ein Symbol für die Liebe, die Freundschaft und die vielen persönlichen Geschichten sein, die mit dem Backfischfest und unserer Stadt verbunden sind.
Mit den Liebesschlössern können Besucherinnen und Besucher ihre ganz persönliche Geschichte sichtbar machen. Sie können ein eigenes Schloss mitbringen und am Wormser Herz anbringen, als Zeichen der Liebe, der Verbundenheit oder einer besonderen Erinnerung.
Damit wird das Wormser Herz zu einer neuen Ergänzung des Backfischfestes, die dessen verbindenden und gemeinschaftlichen Charakter unterstreicht. Es soll ein Ort werden, an dem Erinnerungen, Beziehungen und persönliche Geschichten ihren sichtbaren Platz finden – und an dem auch zukünftige Generationen sehen können, wie eng das Backfischfest mit den Menschen in Worms verbunden ist.
Das Herz ist rund 2,35 Meter breit und erreicht mit Steinsockel eine Höhe von etwa 2,80 Metern. Die Stahlkonstruktion wiegt rund 130 Kilogramm, der Sockel weitere 1.000 bis 1.500 Kilogramm. Die Produktionskosten liegen bei rund 10.000 Euro. Für die Umsetzung arbeiteten mehrere regionale Partner zusammen. Die Laserarbeiten übernahm die Wormser Firma Pfaff, die EWR-Metallwerkstatt fertigte und verschweißte die Konstruktion, während die Firma Büttel den Steinblock für die Befestigung bereitstellte. Auch die Zusammenarbeit mit Patricia Seelig, Marktmeisterin der Stadt Worms, trug dazu bei, den Standort und die Umsetzung des Projekts möglich zu machen.
Gemeinsam für mehr Teilhabe
Das Wormser Herz steht nicht nur für Verbundenheit, sondern auch für gesellschaftliches Engagement. Gemeinsam mit der Lebenshilfe Worms ist das Projekt mit einem Crowdfunding auf der EWR-Crowd verbunden. Ziel ist es, 3.000 Euro zu sammeln, um Menschen mit Behinderung die Teilnahme am Backfischfestumzug 2027 zu ermöglichen. Das Crowdfunding kann noch bis zum 16. September mit Spenden unterstützt werden. EWR fördert das Projekt mit einem Starterbonus von 200 Euro sowie mit zusätzlichen 10 Euro für jede Spende ab einem Betrag von 10 Euro. Auch die Kosten für die Schlösser hat das Energieunternehmen übernommen.
Für Stephan Wilhelm, Vorstandssprecher von EWR, zeigt das Wormser Herz beispielhaft, was durch regionale Zusammenarbeit entstehen kann: „Viele Partner haben ihre Stärken eingebracht, um aus einer Idee ein Gemeinschaftsprojekt für die gesamte Stadt zu machen. Besonders ist dabei die Verbindung mit dem Crowdfunding-Projekt der Lebenshilfe Worms. Denn dadurch entsteht nicht nur ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, sondern gleichzeitig konkrete Unterstützung für mehr gesellschaftliche Teilhabe in der Region.“
Die Schlösser wurden im atelierblau der Lebenshilfe Worms von Künstler:innen mit Behinderung individuell gestaltet und handbemalt. Jedes Schloss ist ein Unikat und kann gegen eine Spende von 15 Euro auf der EWR-Crowd erhalten werden. Erhältlich sind die Schlösser außerdem im Hofladen der Lebenshilfe Worms und während des Backfischfestes bei Airbrush Bastante auf dem Festgelände. Auch innerhalb von EWR wird die Aktion unterstützt und Mitarbeitenden werden Schlösser zum Erwerb angeboten.
Ein Herz für Worms: heute und in Zukunft
Mit dem ersten Schloss von Markus Trapp und der Backfischbraut beginnt nun die eigentliche Geschichte des Wormser Herzens. Künftig können Besucher:innen eigene Schlösser anbringen und damit ihre persönliche Verbindung zu Worms sichtbar machen. Mit jedem weiteren Schloss wächst das Herz zu einem gemeinsamen Erinnerungsort für die Region.
Nach dem Backfischfest wird die Installation für die Dauer des Wormser Oktoberfestes auf dem Festplatz stehen. Langfristig planen die Projektpartner einen dauerhaften Standort in der Wormser Innenstadt. So soll das Wormser Herz auch über die Festzeit hinaus ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Verbundenheit und Engagement bleiben.
Gemeinsam mehr bewegen
Über die EWR-Crowd erhalten Vereine, Initiativen und soziale Projekte die Möglichkeit, Unterstützer:innen für ihre Ideen zu gewinnen. EWR ergänzt das Engagement der Gemeinschaft mit eigenen Fördermitteln und hilft dabei, Projekte für die Region erfolgreich umzusetzen.




Quelle: just2shutter - Fotolia