„Die Wormatia kennt keine Obergrenze“

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Zum Heimspiel gegen Astoria Walldorf hat Wormatia Worms Flüchtlinge eingeladen, das Spiel kostenlos bei Getränk und Bratwurst zu verfolgen. Das Angebot nutzten immerhin 60 Personen, der Wormatia beim überraschend hohen 3:0-Heimsieg beizustehen. Das Engagement des Vereins wurde deswegen im Wormser Stadtrat gelobt und ein besonderes Lob kam anschließend von der Facebook-Gruppe „Welcome Refugees Worms“:

Vergangene Woche hat uns die Wormatia kontaktiert, sie wolle gerne ein paar unserer neuen Wormser zu ihrem Heimspiel gegen den FC Walldorf Astoria einladen und Essen sowie Getränke zur Verfügung stellen. Eine Begrenzung hinsichtlich der Teilnehmerzahl gebe es nicht. Wir haben uns sehr über den Anruf gefreut und direkt begonnen, das Interesse in den ersten Unterkünften zu prüfen. Unerwartet war die Resonanz sehr hoch und die ersten 50 Interessierten waren schon in der ersten Unterkunft gefunden. Aus Sorge, das nette Angebot auszureizen, haben wir uns noch einmal mit dem Gastgeber in Verbindung gesetzt, um das Thema „Teilnehmerobergrenze“ zu besprechen; seine Reaktion war:
„Da ist es wieder, ‚Obergrenze‘, das Schlagwort der Flüchtlingspolitik. Und nein, die Wormatia hat keine Obergrenze!“
Schlussendlich haben wir uns gemeinsam mit ca. 60 Personen den Sieg der Wormatia angeschaut und einen sehr schönen Nachmittag verbracht. Hierfür einen herzlichen Dank an die Wormatia Worms vom gesamten WRW Team! Nicht nur für die nette Geste, sondern auch die Ernsthaftigkeit dahinter. Das ist das Worms, wie wir es uns wünschen!

Dem kann man sich nur anschließen!
Die WO! Redaktion