Wassersensibles Worms: Damit die Häuser trocken bleiben!

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Stadt stellt kommunales Konzept zur Starkregenvorsorge vor

Die Häuser sollen trocken bleiben! Das wünschen sich alle Menschen in Worms nach den Starkregenereignissen in den letzten Jahren. Grund genug für die Stadt und den Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt Worms (ebwo) gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen des Projekts des Umweltbundesamtes „Regen // Sicher // Worms“ an Lösungen zu arbeiten, wie man den Folgen von Starkregen vorsorgend begegnen und sich vor Überflutung schützen kann. Am 25. Juni wird mit „Wassersensibles Worms – kommunales Konzept zur Starkregenvorsorge“ eines der Projektergebnisse auf einer Bürgerveranstaltung in der EWR Turbinenhalle öffentlich präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Eine Vielzahl von Bürgerberatungen, wie auch bauliche Maßnahmen haben Stadt und ebwo bereits durchgeführt. Mit „Wassersensibles Worms“ haben sie jetzt ein kommunales Konzept entwickelt mit dem Ziel, das Thema Vorsorge vor den Folgen von Starkregen und Überflutungsschutz künftig noch stärker in Planungsprozesse zu integrieren als es derzeit schon getan wird. Es enthält verschiedene Strategien wie beispielsweise planerische Maßnahmen für öffentliche Flächen, kommunale Gebäude oder Vorgaben zur Starkregenvorsorge für Privatgrundstücke in Neubaugebieten. Die Eigenvorsorge von Hausbesitzerinnen und -besitzern wie auch Gewerbe bleibt dabei neben den weitreichenden Vorsorgemaßnahmen seitens der Stadt ein wichtiger Bestandteil zum Schutz von Haus und Grund.

Auf der Veranstaltung sind Bürgerinnen und Bürger sowie das Fachpublikum aus den Bereichen Architektur, Bau, Garten- und Landschaft sbau sowie Landwirtschaft eingeladen, sich an den Strategie-Thementischen aktiv mit ihren Ansichten einzubringen. Dabei geht es von der zentralen Versickerung über Entsiegelung oder Dachbegrünung bis hin zur Schaff ung von Rückhalteflächen oder um die multifunktionale Nutzung von Verkehrs- und Freiflächen. Am Ende möchten die Stadt Worms und der ebwo die Sichtweise der Anwesenden, ihre Meinungen und Anregungen, wie auch Chancen und Risiken in das Konzept mit aufnehmen. Es ist zudem möglich, sich hinsichtlich privater Vorsorgemaßnahmen zu informieren und beraten zu lassen.