Grenzen achten!

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Kampagne der Wormatia vom Deutschen Olympischen Sportbund ausgezeichnet

„Wir machen uns gegen Belästigung stark“ prangt groß auf den Plakaten, die an vielen Wormser Litfaßsäulen zu sehen sind. Unter dem Schriftzug posieren die drei Wormaten Dorothea May, Niels Magin und Benjamin Himmel für die Kampagne GRENZEN ACHTEN!

Hierfür wurde die Wormatia im Rahmen des Vereinswettbewerbs „Starke Netze gegen Gewalt“ für ihr Engagement vom Deutschen Olympischen Sportbund mit einer Sonderauszeichnung geehrt. Der Wettbewerb prämiert Ideen und Initiativen, bei denen sich Sportvereine gemeinsam mit lokalen Kooperationspartnern gegen Gewalt an Frauen engagieren. Mit GRENZEN ACHTEN! wollen die Gleichstellungsstelle der Stadt Worms, der Frauennotruf Worms und der Kinderschutzdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes gemeinsam mit der Wormatia auf die alltägliche sexualisierte Anmache von Mädchen und Frauen im öffentlichen Raum aufmerksam machen und mehr Respekt gegenüber Frauen einfordern.

Am 18. November wurde der Preis von Bundesministerin Manuela Schwesig in Berlin überreicht. Obwohl die Kampagne, die sich gegen sexualisierte Anmache von Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum wendet, nicht ganz ins Wettbewerbsprofil passte, empfahl die Jury dem DOSB, die Aktion mit einer Sonderauszeichnung zu würdigen. Der angestrebte Perspektivenwechsel, der Männer mithilfe positiver Rollenvorbilder auffordert, gegenüber Frauen mehr Respekt zu zeigen und gegen Belästigungen vorzugehen, sei in Deutschland bisher einzigartig, so Ridder-Melchers in ihrer Laudatio. Sie hoffe, dass die Idee bundesweit Schule macht und vielen Vereinen ein Beispiel ist. „Im Frühjahr möchten wir wieder gemeinsame Aktionen mit dem Verein durchführen und uns dann in der zweiten Jahreshälfte noch stärker an Jugendliche wenden, damit das Thema auch in Schulen diskutiert wird“, macht Jasmine Olbort, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Worms, deutlich, dass es mit GRENZEN ACHTEN! auch im nächsten Jahr weitergehen wird. Die 500 Euro Preisgeld sollen dementsprechend in die Fortführung der Kampagne fließen. Mehr Infos zur Kampagne, der Sonderauszeichnung des DOSB und den erstellten Kampagnenmaterialien erhalten Sie bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Worms, Jasmine Olbort, Telefon: 0 62 41 / 8 53-74 00, E-Mail: jasmine.olbort@worms.de

Weitere Informationen zur Kampagne gibt es unter grenzenachten.de