Na, Beef?!

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Alles hat ein Ende, nur die OB-Wahl hat zwei

Liebe Leser,

Die Wahl ist rum! Zumindest knapp 42% der Wahlberichtigten waren auch bei der zweiten Runde. Immerhin. Im nächsten Jahr ist es also so weit. Worms bekommt einen neuen Oberbürgermeister. Angela Kohl wurde abgewählt und Gerhard Brandt übernimmt nun das Ruder. Irgendwas schmeiße ich hier gerade durcheinander oder? Egal, in knapp vier Stunden ist Redaktionsschluss und ich hatte Urlaub und jetzt auch noch die Grippe. Tolle Wurst.

Ich bin ja ganz froh, dass es jetzt mal vorbei ist. Ich darf wieder in Jogginghosen durch die Stadt laufen und kann wieder Brücken taufen gehen. Gott sei Dank. Dennoch sage ich Ihnen: Es war eine spannende Erfahrung, die ich jedem ans Herz legen würde. (Bald ist Kommunalwahl, da können Sie sich dann auch mal einschreiben). Jedenfalls Glückwunsch an Herrn Kessel und nochmal ein ganz fettes und ernst gemeintes DANKE KISSEL! Wir hatten tolle Momente zusammen und obwohl es mir wahrscheinlich mal wieder keiner glaubt, hatten wir immer einen netten Draht zueinander. Alles Gute für die Zukunft!

So genug von Politik. Das ganze Heft ist wahrscheinlich voll davon. BÄH!

Jetzt zu meinem Kurzurlaub. Eigentlich wollte ich nach Prag, bin dann aber irgendwie im Venedig Bayerns gelandet. Waren Sie schon mal in Bamberg? Wundervolle Stadt, tolle Häuser, viel los und mega gutes Bier. Warum erzähl ich Ihnen das? Bamberg hat 77.000 Einwohner, davon 15.000 Studenten und da fliegt einfach die Kuh. Jeden Tag. Was ich aber als besonders beeindruckend empfand, waren die vielen kleinen inhabergeführten Geschäfte, die für eine belebte Innenstadt sorgen. Hierbei habe ich genau einen einzigen Leerstand ausmachen können. Einen!!! Jetzt ist Bamberg natürlich nicht Worms und Worms wird wohl so schnell auch nicht Bamberg, aber es lohnt sich allemal, diese Stadt zu beschauen.

Hier kommt mein Plan: Wir holen uns irgendwoher noch 5.000 Studenten. Irgendwo gibt es immer welche im Sonderangebot. Dann gründen wir noch ungefähr fünf Brauereien (zwei haben wir schon), die überall in der Stadt einen Ausschank betreiben und lassen noch ein paar Bands irgendwo spielen. Das hat nur Vorteile, der gemeine Wormser wäre den ganzen Tag voll und so fröhlich, dass er über gar nichts mehr meckern könnte, die Stadt wäre belebt und selbst der Verkehr würde sich beruhigen, da alle Betrunkenen nur Fahrrad fahren oder laufen. Das kann ja jetzt wohl nicht so schwer sein oder? Ich trinke jetzt ein bisschen Schlenkerla Rauchbier (hilft bestimmt gegen die Nebenhöhlen) und freue mich auf den nächsten Monat.

Bis dahin,
Jim Walker Jr.

PS: Lieber Pablo, um dich macht man sich auch nur Sorgen, ey. Aber du weißt ja: Unkraut vergeht nicht. 🙂 Also pass ein bisschen auf dich auf, sonst komme ich und schimpfe. 😉