…und sie lebten glücklich bis an Ihr Ende

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Das Beste ist gerade gut genug oder wie meine Freundin kürzlich meinte: Nein, das Allerbeste ist es! Sie hat Recht! Warum sich einfach mit Rot zufrieden geben, wenn das „One Million Dollar Red“ besser gefällt? Warum einen Neuwagen fahren, wenn es der Oldtimer ist, der es einem angetan hat? Warum eine Regierung hinnehmen, die uns nicht schützt und weiterhin brav nickt und zu allem „Ja und Amen“ sagt!?

Dummerweise steht gegenüber dem positiven, hellen Superlativ, auch die dunkle, kalte Seite der Schattenwelt. Bienensterben? Interessiert offensichtlich wenig. Monsanto und Genmais werden gesellschaftsfähig? Die Weltmeere und somit der Blaue Planet verstrahlt? Na und, irgendwas ist doch immer! Ein ewiges Yin und Yang. Die aktive Teilnahme am Geschehen der Welt lässt uns bei all den miesen News nicht wirklich zuversichtlich in die Zukunft blicken, vom echten Spaß ganz zu schweigen. Das kann es doch nicht gewesen sein? Wohin man sieht: Überschätzung, Burnout und Depressionen. Bis auf eine Handvoll Menschen, die wirklich zufrieden sind. Viele, gerade die früheren Kollegen aus der Musikbranche, wissen nicht mehr, wie sie ihre Miete latzen sollen. Wohin man schaut, ist die Klage über schlechten Verdienst groß (Politiker und Banker ausgenommen). Arbeitskraft wird an allen Ecken und Enden ausgenutzt. Man sollte meinen, Amazon hätte nach dem Bekanntwerden ihrer „Machenschaften“ im wahrsten Sinne des Wortes einpacken können. Aber das Gegenteil passiert, denn was interessiert uns der Mist von gestern? Hauptsache alles bleibt „billig und macht den Bürger willig“. Mit solch einem Verhalten geht nicht nur „alles“ weiter wie gehabt, sondern legt die Messlatte an Ungeheuerlichkeiten noch ein Stückchen höher. Es wird immer brav genickt. Aktuell im Fokus, Frau Merkel, die der nachweislich, kranken Foodindustrie ihre Stimme gibt, sich aber sonst bedeckt hält. Und dann sind da natürlich meine Helden Edward Snowden, Julien Assange & Co., die immer noch wie Schwerverbrecher behandelt werden. Aber das ist ja alles weit weg. Scheint viele nichts anzugehen, interessiert nicht weiter und nervt nur! Jeder hutzelt in seiner eigenen kleinen Welt herum und die Elite klatscht sich im Puff bei einer Flasche Schampus auf ihre fettabgesaugten Armani-Schenkel. Jaja, es ist müßig, immer wieder daran erinnert zu werden…

Wie wäre es deshalb mit mehr Leichtigkeit, Freude, Ehrlichkeit, Offenheit und viel Liebe? Wer hat noch die Energie und den Zauber, all diese Begriffe gleichzeitig zu erfüllen? Meiner Meinung nach sind es die Herzen und Köpfe der Kinder, die uns den wahren Mut und die Kraft geben weiterzumachen. Für eine bessere Welt und gegen die Verdrossenheit, die sich überall breit gemacht hat. Für die Liebe und JA, für mehr Flower-Power. 😉 Es sind diese wunderbaren, kleinen und neugierigen Seelchen, die das Leben wieder bunter werden lassen! Denn ihr Lachen ist mehr wert als jede Therapie – einfach unbezahlbar! Mir geht es immer besser, sobald ich die Kids meiner Family und meiner Freunde um mich herum habe. Dann scheint die Sonne noch heller, werden der Mond und die Sterne noch magischer. Alles wird mit ihnen einfacher. Mit ihnen darf ich wieder zur Cinderella werden und küsse den nächsten Frosch. Lache über den gestiefelten Kater oder verwandele mich „Splash“ in eine Meerjungfrau. Freue mich über die phantasievollen, bunten Bilder und darauf, wieder träumen zu können. Wieder einmal einen Kinderfilm anzuschauen, bewirkt wahre Wunder. Dabei vergesse ich alles rund ums Burnout, die Banken und den Verrat der Regierung an ihrem Volk, meinen Ärger und die damit verbundenen Sorgen. Ich bin mir sicher, Kinder sind wohl das Allerschönste und das Allerbeste, was uns passieren kann, um wirklich glücklich zu bleiben. Durch ihre Herzen zu sehen, bringt die wahre Erfüllung. Märchen und traumhafte, spielerische Geschichten aufzunehmen und wieder an die Magie zu glauben, macht uns alle ein Stück weit stärker. Wenn meine kleine Freundin (8 Jahre) mich interessiert ansieht, mich nach einer schweren Zeit fragt und wie es mir heute geht, fühle ich mich manchmal ehrlicher beachtet, als von manch einem Erwachsenen. Wenn mich dieses kleine Mädchen in den Arm nimmt, bedeutet es mir mehr Glück, als ich mir gerade wünschen könnte. Wenn sie mir sagt, „du musst dein großes Herz beschützen, damit es weiterhin viel Platz für deine Menschen hat“, kann ich sofort nachvollziehen, was sie mir sagen möchte. Dann gibt es keine Diskussion, kein „Ja aber“.

In „Der kleine Prinz“ – meiner „Bibel“, seit ich denken kann – steht geschrieben: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen nicht sichtbar.“ Darum geht es doch. Nicht um Reichtum oder die Weltmacht oder im schlimmsten Falle, sich selbst zu verkaufen. Wenn Kinder nicht Grund genug sind, gegen Unrecht anzugehen und Widerstand zur Pflicht werden zu lassen – wer oder was ist es dann wirklich wert? Denn mithilfe ihrer Energie können wir wieder fliegen. Für sie kann nur das Allerbeste Standard sein, nicht wahr? In diesem Sinne wünsche ich euch einen spielerischen, leichten und liebevollen März!

Eure Na, Eve