Auf geht’s Wormatia

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Wormatia startet mit einem harten Auftaktprogramm

Nach einer missratenen Saison macht die Vereinsführung ernst. Ein um 30-40 Prozent gekürzter Etat schlägt sich natürlich auch in den Neuverpflichtungen nieder. Wer mit spektakuläreren Einkäufen gerechnet hat, wird enttäuscht sein. Bis auf 2-3 Neuzugänge, die hoffentlich nach dem Kurztrainingslager in Seeheim-Jugenheim und dem anschließenden Blitz-Turnier im Wormatia Stadion gefunden wurden, steht der Kader für die Saison 2014/2015 und bot vor allem in der Defensive noch Handlungsbedarf. Jetzt wird sich so langsam ein Team herauskristallisieren, das zum Saisonauftakt am 02. August gegen den 1. FC Kaiserslautern II auf dem Platz stehen wird. Überhaupt bietet der Spielplan kaum Erholung. Am zweiten Spieltag geht es zum alten Rivalen nach Trier, im 3. Spiel kommen die Offenbacher Kickers nach Worms, danach geht es zu Hessen Kassel. Im letzten Jahr hat man es mit der Brechstange versucht, in diesem Jahr soll das Minimalziel erreicht werden durch ein paar Alte aus der Vorsaison, ergänzt um einige Schlüsselspieler (TW Paterok – Maas, Saiti, Wolfert, Treske) und talentierte Spieler aus der eigenen Jugend. Von den Namen her dürften Paterok (Tor), Gopko, Maas, Stulin, Mehring, Himmel, Saiti, Wolfert und Treske in der Stammelf zu erwarten sein. Um die restlichen Plätze streiten sich jede Menge talentierte junge Spieler und man darf gespannt sein, wer es unter die ersten Elf schafft. Einen hochmotivierten Eindruck hinterließ auch Ali Özgün vom VFR Bürstadt, dem der Zweiklassenunterschied bisher nicht anzumerken war. Man wird sicherlich Geduld mitbringen müssen, weil gerade die Jungen nicht sofort einschlagen werden. So wie man aber Trainer Sascha Eller bisher erlebt hat, werden die Talente ganz bestimmt ihre Einsatzzeiten erhalten und der Mannschaft im Laufe der Saison ein neues Gesicht verpassen. Weg von der Söldnertruppe, hin zu einer jungen Wormatia. Der Weg, den der VFR anno 2014 einschlägt, ist gefährlich, aber sicherlich kein schlechter. Die Wormatia wäre nicht das erste Team, das aus der Not eine Tugend machen musste, fortan auf die Jugend setzte und plötzlich einen Höhenflug erlebte.