Pressemitteilung Menschenleben retten – sichere Häfen schaffen

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Eine Pressemitteilung von Die Linken Worms:

Auf ihrer aktuellen Stadtverbandssitzung hat sich die Partei DIE LINKE Stadtverband Worms über die aktuelle Flüchtlingssituation in Griechenland ausgetauscht.

Die Anwesenden verurteilten das Vorgehen der griechischen Behörden an der Grenze scharf und stellten fest, dass hier akuter Handlungsbedarf besteht, um die UN-Menschenrechtskonvention zu verteidigen. Den Menschen, die verzweifelt zwischen den Rauchbomben der Türkei und dem Tränengas Griechenlands hin und her getrieben werden, muss sofort geholfen werden.

Die ca. 4100 unbegleiteten Minderjährigen, welche alleine in erbärmlichen Zuständen in den Elendslagern leben müssen, brauchen unsere sofortige Hilfe. Es ist ein Schande, dass sich unsere Bundesregierung in diesem Fall hinter so rassistischen Ländern wie Ungarn und Polen versteckt, nur um keine Kinder aufnehmen zu müssen, weil sie alles im EU-Rahmen lösen will. Bis eine Lösung gefunden wird, werden.viele Kinder nicht mehr leben.

DIE LINKE Worms stellt fest, dass sich jede Kommune in Deutschland hier verantwortlich fühlen muss und fordert Worms dazu auf, Flüchtende aufzunehmen.. Dies sei ein Zeichen, dass man im Sinne der Menschlichkeit setzen muss.

Weiterhin fordert sie die Stadt Worms auf, Initiativen zu entwickeln, damit die unschuldigen Minderjährigen sofort aus diesen unwürdigen Zuständen herausgeholt werden und auch in unserer Stadt physisch und psychisch versorgt werden.

Der Stadtverband der LINKEN Worms unterstützt nachfolgendes Schreiben der Wormser Migrationsberatungsstelle der AWO, des Internationalen Bunds Worms und des Helferkreis Asyl Worms e.V. :

„Wir bitten die demokratischen Parteien, die Aufnahme von mindestens 10 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus Griechenland in der Stadtratssitzung am 11.03.2020 zu beschließen und diese Entscheidung der rheinlandpfälzischen Landesregierung mitzuteilen.“

Bei ihrem Vorbereitungstreffen auf die Stadtratssitzung am 11.03.2020 erklärte der Stadtrat Franz Lieffertz, dass er für obigen Antrag stimmen wird.